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Beim Schnorcheln entdeckt

Handgranate im Thumsee: "Ich dachte ja, das sei eine Bierflasche"

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Beim Schnorcheln hat ein 29-Jähriger am Thumsee eine Handgranate gefunden.

Bad Reichenhall - Beim Schnorcheln entdeckte Michael B. eine ungesicherte US-Handgranate aus dem 2. Weltkrieg im Thumsee. Doch sein Fund, am Ufer des Sees, war ihm erst nicht bewusst:

Am Freitag wollte Michael B. einen "entspannten Tag am Thumsee" verbringen, durch einen explosiven Fund wurde dieser Plan jedoch durchkreuzt. 

Der Fund ein Teil einer Bierflasche?

Wie heimatzeitung.de berichtet, macht der 29-Jährige aus Wiefelstede in Niedersachsen zusammen mit seiner Freundin Urlaub in Bad Reichenhall. Am Freitagnachmittag fuhren die Beiden zum Thumsee. Dort wollte der Sporttaucher, der bei Bundeswehr in der Marine arbeitet, das Ufer des Sees beim Schnorcheln erkunden

Einige Meter vom Rand entfernt - dort, wo auch viele Leute zum Baden gehen - ging er mit seiner Taucherbrille unter Wasser. In rund zwei Metern Tiefe, entdeckte er neben Sand und Muschelschalen, einen schweren Gegenstand. "Ich dachte ja, das sei eine Bierflasche", so der 29-Jährige gegenüber heimatzeitung.de.

Großeinsatz durch Handgranate 

Doch als Michael das Objekt genauer betrachtete, stellte er fest, dass er eine Handgranate in der Hand hielt. Bei der Waffe handelt es sich um eine Handgranate der US-Armee, Typ MK2, aus dem 2. Weltkrieg. Gesichert war die Waffe nicht mehr.  

Nach der Verständigung der Polizei, wurde der Ablageort abgesperrt und die Handgranate kontrolliert gesprengt.  Dazu mussten etwa 40 Gäste eines nahegelegenen Restaurants evakuiert sowie anliegende Staatsstraße 2101 und die nahegelegenen Fußwege gesperrt werden. Gegen 21 Uhr war der Großeinsatz am Thumsee dann beendet. 

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