Löschschlauch verursacht Polizeieinsatz

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Bad Reichenhall - Vier Polizeistreifen fuhren wegen "verdächtigen Geräuschen" alarmiert. Eine Gruppe junger Menschen wurde kontrolliert, doch am Ende war es ein Löschschlauch:  

Eine Anwohnerin hörte am Samstag Abend verdächtige Geräusche aus einer öffentlichen Tiefgarage in Bad Reichenhall und verständigte die Polizei. Da auch eine größere Menschengruppe in der Garage mitgeteilt wurde, erschienen vier Polizeistreifen am Einsatzort in Erwartung aufgebrochener oder beschädigter Autos.

Tatsächlich wurde eine Gruppe mit 17 jungen Erwachsenen festgestellt, die sich dort um einen Getränkekasten versammelt, hatte. Eine Absuche nach beschädigten Autos verlief ergebnislos. Die 17 Männer und Frauen erklärten, das nichts geschehen sei. Allerdings fiel den Beamten eine Feuerschutzeinrichtung ins Auge. Vor einem aufgebrochenen Blechkasten an der Wand, lag der etwa 20 Meter lange Löschschlauch auf dem Boden und war prall mit Wasser gefüllt. Die jungen Leute erklärten damit nichts zu tun zu haben, das sei schon so gewesen.

Die Überprüfung durch den herbeigerufenen Servicedienst der Brandschutzfirma ergab, dass offenbar das Ventil der Nothilfeeinrichtung defekt war, vermutlich durch den strengen Frost der vergangenen Wochen war die Leitung gefroren und beschädigt worden. Der sich füllende Schlauch hatte dann den Blechkasten von innen aufgebrochen und war herausgefallen. Ein größerer Wasserschaden war jedoch glücklicherweise noch nicht entstanden.

Pressemitteilung - Polizeiinspektion Bad Reichenhall

Rubriklistenbild: © pa

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