Hans Söllner zu seiner Oberbürgermeister-Kandidatur

"Weil i glab, dass i was ändern kann"

Hans Söllner will wissen, warum eine Stadtverwaltung so funktioniert.
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Weil er glaubt, dass er was ändern kann, will Hans Söllner Oberbürgermeister von Bad Reichenhall werden.

Bad Reichenhall - Groß war er nicht der Saal, den Hans Söllner für seine Nominierungsveranstaltung als Oberbürgermeister-Kandidat für Bad Reichenhall im Brauerei-Gasthof Bürgerbräu gemietet hat, aber voll.

Gut 30 Leute gehen in den kleinen Saal des Brauerei-Gasthofs Bürgerbräu in Bad Reichenhall. Platz, den die "Freunde Hans Söllners" am Dienstagabend (10. Dezember) mehr als ausreizten. Nicht nur Unterstützer waren gekommen, um Hans Söllner tatsächlich zum Oberbürgermeister-Kandidaten zu machen. Vor allem die örtlichen und überörtlichen Medien sorgten dafür, dass letztlich der Saal mehr als voll war.


Immerhin ist Hans Söllner nicht nur in Bad Reichenhall kein Unbekannter. Der Liedermacher ist weit über die Region hinaus beliebt. Das zeigten auch die Interessenten, die gar nicht mehr bis zum Saal vorgelassen wurden. "Der Saal ist voll", so bereits die Auskunft von Geschäftsführer Andreas Hofmann an der Schenke.

"Freunde Hans Söllner" machen den Musiker zum Oberbürgermeister-Kandidaten

19 wahlberechtigte Bad Reichenhaller stimmten für Hans Söllner als Oberbürgermeister-Kandidat, mehr brauchte der Musiker nicht.

Voll genug mit wahlberechtigten Bad Reichenhaller Bürgern war er auf alle Fälle. 18 Stimmen benötigte Hans Söllner für eine gültige Nominierung. 19 waren es am Ende. Sehr zur Freude von Söllners Managerin Susanne Pfeilschifter. Zusammen mit Helmut Prechter und Ulrich Derwart bildet sie die "Freunde Hans Söllners" die für den Wahlvorschlag nötig sind.


Ulrich Derwart erklärte gegenüber BGLand24.de, warum er eine Kandidatur des Musikers unterstütze: "Erstens finde ich es toll, wenn sich einer freiwillig engagiert und zweitens ist es ganz gut, wenn es mal eine progressivere Stimme gibt." Und die habe Hans Söllner eindeutig, ist sich Derwart sicher.

Für ihn und seine Mitstreiter ist jetzt wichtig, dass alle Formalitäten stimmen, der Wahlvorschlag Hans Söllner zugelassen wird und die wahlberechtigten Bad Reichenhaller Bürger im Rathaus für Hans Söllner unterschreiben können. "Die Listen sollten, wenn alles richtig gelaufen ist, ab 18. Dezember im Rathaus ausliegen", erklärte der Musiker selbst.

"Warum manche Sachen eben so funktionieren..."

Ansonsten hielt er sich zu seiner Kandidatur sehr bedeckt. "Vor sechs Jahren war ich zu jung und in sechs Jahren bin ich zu alt", meinte er mit einem Augenzwinkern, bevor er dann doch ein bisschen konkreter wurde: "Ich will einfach schauen, wie es von innen aussieht, warum manche Sachen eben so funktionieren oder ob sie vielleicht doch anders funktionieren würden." Nochmal nachgefragt, warum er kandidiere, dann doch eine klare Antwort: "Weil i glab, dass i was ändern kann!"

Mehr will er aber erst sagen, wenn er tatsächlich Oberbürgermeister-Kandidat ist, dann wenn er genug Unterstützer-Unterschriften bekommen hat. Die übrigens nicht nur er, sondern auch seine Mitbewerber Herbert Lackner (Liste Lackner), Monika Tauber-Spring (Bürgerliste) und Stefan Glas (Bayernpartei) brauchen. Jeder wahlberechtigte Bürger darf nur auf einer Liste unterschreiben.

cz

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