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Pressemitteilung FWG Bad Reichenhall

Stadtrundgang mit Landratskandidat Michael Koller

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Die Teilnehmern des Stadtrundgangs. Im Vordergrund die Stadtführerin Kari Stock und der Landratskandidat Michael Koller.

Bad Reichenhall - Bei einem Stadtrundgang in Bad Reichenhall mit politischen Hintergrundinformationen der Stadtführerin Kari Stock zusammen mit dem Stadtrat Gerhard Fuchs von der FWG am letzten Freitag nahm auch Michael Koller teil.

Der Landratskandidat der Freien Wähler für den Landkreis Berchtesgadener Land konnte in einer informativen und unterhaltsamen Führung durch das Zentrum Bad Reichenhalls die Stadtgeschichte bis in die heutige Neuzeit näher kennenlernen.

Neben der Besichtigung der alten Saline und vieler anderer Sehenswürdigkeiten gab es auch viele politische Informationen. So wurde berichtet, dass genau vor 100 Jahren im Jahr 1920 der erste Bürgermeister Bad Reichenhalls in einer allgemeinen, gleichen, unmittelbaren und geheimen Wahl gewählt worden sei. Erst nach Ende des 1. Weltkriegs und Gründung des Freistaats Bayern durften alle Frauen und Männer gleichberechtigt wählen. Die Stadtführerin Kari Stock hob hervor, dass zuvor auch nicht alle Männer wahlberechtigt waren. Nur eine privilegierte Gruppe von Männern, die das Bürgerreicht innehatten, bestimmte die Führung der Stadt. 1914 waren 267 eingetragene Bürger wahlberechtigt - im Jahr 1920 dagegen schon 3723 Wahlberechtigte und damit mehr als 10-mal so viele. Ein Schmunzeln konnte sich kein Teilnehmer der Führung verkneifen als sie den Namen des Bürgermeisters erfuhren, der vor 100 Jahren gewählt wurde: der damals 51-jährige rechtskundige Fritz Söllner.

Thema der Stadtführung waren auch die zwei Schandflecke Bad Reichenhalls nämlich das Gelände des ehemaligen deutschen Hauses neben dem alten Feuerhaus und der mit Bauzaun geschützte baufällige Trakt des Axelmannsteins. Gerade die FWG-Teilnehmer der Stadtführung waren sich einig, dass dies nicht weiter so bleiben könne und möglichst rasch eine städtebauliche Lösung herbeigeführt werden müsste. Zwar dürfe man den Denkmalschutz nicht als unüberwindliche Maxime voranstellen, aber andererseits auch nicht nur einen neuzeitlichen Zweckbau ohne Beachtung des Ensembleschutzes bauen.

Landratskandidat Koller bedankte sich bei der Stadtführerin stellvertretend für alle im Landkreis tätigen Stadtführerinnen und Stadtführer. Deren Tätigkeit als Werbebotschafter der Region sei nicht zu unterschätzen und entsprechend lobend zu würdigen.

Pressemitteilung FWG Bad Reichenhall

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