Unterstützer-Unterschriften für Kommunalwahl

Auch Reichenhalls Oberbürgermeister Lackner nimmt Hürde

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Die Kandidaten.
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Bad Reichenhall/Freilassing/Marktschellenberg/Piding - In vier Gemeinden brauchen insgesamt acht Bürgermeister-Kandidaten und vier Listen Unterstützer-Unterschriften aus der Bevölkerung. Mittlerweile können sich mehrere Bürgermeister-Kandidaten und eine Liste entspannt zurücklehnen.

Update, 17. Januar, 14.05 Uhr: Dr. Lackner nimmt Hürde

"Wir sind stolz, dass wir diese Hürde in so kurzer Zeit geknackt haben und freuen uns nun auf einen fairen Wettkampf", verkündet Dr. Herbert Lackner am Freitag (17. Januar) auf seiner Facebookseite. Der amtierende Oberbürgermeister erreichte Stand 12 Uhr 250 Unterschriften. 

Pressemitteilung der Liste Lackner:

Es dauerte keine zwei Wochen und Dr. Herbert Lackner und die „Liste Lackner“ schaffte die erste Hürde von 180 Unterschriften für die Kandidatur zu den Kommunalwahlen 2020 in Bad Reichenhall. Bereits über 250 Unterschriften für Oberbürgermeister Dr. Lackner und 210 für die Stadtratsliste für seine Mitstreiter wurden bis heute Freitag (Stand 12:00 Uhr) abgegeben.

„Wir sind stolz diese Hürde in so kurzer Zeit geknackt zu haben! Der große Zuspruch der Bevölkerung bestärkt mich, die richtige Entscheidung getroffen zu haben und nochmals für das höchste Amt der Stadt zu kandidieren! Ein herzliches „Vergelt’s Gott“ an alle Bürgerinnen und Bürger für die Unterstützung! Wir, das sind mein Team von der Liste Lackner und ich, werden alles dafür tun, um die Belange der Bürgerinnen und Bürger im Stadtrat bestmöglich zu vertreten und freuen uns jetzt auf einen fairen Wahlkampf!“, so Dr. Herbert Lackner.

"Liste Lackner" in den sozialen Medien

Dr. Herbert Lackner und sein Team werden die neuen Medien nutzen, um allen Wählerinnen und Wählern direkt und persönlich bei allen Anliegen und Fragen jederzeit zur Verfügung zu stehen. Über Facebook und Instagram werden tagesaktuelle und wahlrelevante Themen veröffentlicht.

Update, 17. Januar, 9.15 Uhr

Ein bisschen erleichtert ist Markus Hiebl schon, dass er seine Unterstützer-Unterschriften zusammen hat.

Nach Markus Hiebl, dem unabhängigen Bürgermeister-Kandidat für Freilassing, kann auch Pidings Bürgermeister Hannes Holzner aufatmen. Sein Wahlkampfteam verkündete am Donnerstag Nachmittag: "Bürgermeister Hannes Holzner hat bereits über 200 Unterschriften. Die erste Hürde ist so gut wie geschafft."

Innerhalb einer Woche schaffte Holzner die Hürde von 120 Unterschriften. „Ich bin überwältigt und möchte einfach nur Danke sagen“, so ein sichtlich bewegter Bürgermeister Hannes Holzner. „Danke liebe Pidingerinnen und Pidinger für diese riesige Unterstützung und das Vertrauen!“

Auch Michael Ernst aus Marktschellenberg kann Vollzug melden: "Am 2. Januar hat die Auslegung der Listen begonnen. Innerhalb von 1 1/2 Tagen waren 45 Unterstützer beim Unterzeichnen im Rathaus. 

Derzeitiger Stand: 73, gesetzliche Mindestzahl: 50. 

Wir freuen uns natürlich sehr über den sehr guten Zuspruch und danken allen Unterstützern. Natürlich können noch bis 3. Februar Unterstützungsunterschriften im Rathaus geleistet werden."

Darauf weißt auch Hannes Holzner hin: "Erst dann werden die Listen von der Gemeinde auf ihre Richtigkeit überprüft. Mit dem offiziellen Ergebnis ist ab dem 4. Februar zu rechnen. Bis dahin – wie auch bisher – steht bei mir persönlich meine Arbeit als 1. Bürgermeister im Vordergrund. Wir haben in Piding aktuell wichtige Themen auf der Agenda, da rückt der Wahlkampf automatisch in den Hintergrund. Für die Zeit bis zum 15. März hoffe ich auf ein faires Miteinander,“ erklärt der Bürgermeister.

Erstmeldung, 16. Januar 2020

Am Montag (13. Januar) konnte Markus Hiebl bereits aufatmen. Der unabhängige Bürgermeister-Kandidat für Freilassing hat seine 180 Unterstützer-Unterschriften zusammen. Auf Facebook bedankt er sich dafür: "Vielen Dank an alle, die mich mit ihrer Unterschrift im Rathaus unterstützt haben. Wir haben mittlerweile mehr als genügend Unterschriften für meine Kandidatur gesammelt. Das bestärkt mich in meiner Unabhängigkeit! Vielen, vielen Dank!"

Stefan Glas will weiter für sich und seine Oberbürgermeister-Kandidatur werben.

Hiebl ist allerdings der einzige, der schon aktiv in den Wahlkampf einsteigen kann. Vor allem Stefan Glas, der für die Bayernpartei in Bad Reichenhall als Oberbürgermeister-Kandidat antreten will, hat noch Arbeit vor sich. "Bei uns ist derzeit der Stand bei der Stadtratsliste von 10 Prozent der notwendigen Unterstützer und auf meiner Liste sind wir auch erst bei circa 20 Prozent angelangt! Also noch Luft nach oben. Wir planen in den nächsten zwei Wochen noch insgesamt acht Stände in der Nähe und am Rathausplatz, um die Reichenhaller über unser Vorhaben, bei der Wahl antreten zu dürfen, zu informieren. Wir hoffen das Ziel noch bis zum 31. Januar zu erreichen."

Mit 120 Unterstützer-Unterschriften momentan Spitzenreiter der vier Oberbürgermeister-Kandidaten, die um Unterstützer werben, Monika Tauber-Spring von der Bürgerliste Bad Reichenhall.

Auch wenn es Zahlenmäßig für Monika Tauber-Spring und die Bürgerliste Bad Reichenhall besser aussieht, wird auch sie nicht müde, um Unterstützer zu werben. "Ihre Unterschrift zählt", so der Appell auf Facebook. Bisher haben 120 Unterstützer für die Oberbürgermeister-Kandidatur, circa 100 für die Stadtrats- und circa 80 für die Kreistagsliste unterschrieben. Am Freitag (17. Januar) um 19 Uhr hält die Bürgerliste ihre Wahlkampf-Auftaktveranstaltung im Bürgerbräu ab und wird dort unter anderem Handzettel verteilen.

Der amtierende Oberbürgermeister Herbert Lackner ist gut unterwegs, was die Unterschriften auf seinen Unterstützerlisten anbelangt.

Bad Reichenhalls amtierender Oberbürgermeister Herbert Lackner, der diesmal mit seiner eigenen "Liste Lackner" antritt, ist zuversichtlich: "Wir sind sehr gut unterwegs und möchten die Bürgerinnen und Bürger aufrufen, ihre Unterschrift für mich und die Liste Lackner noch bis zum 3. Februar abzugeben!" Dazu hat er auf seiner Facebook-Seite ebenfalls einen Aufruf gestartet:

Ein Drittel der nötigen Unterschriften hat Hans Söllner derzeit.

Von Hans Söllner hat man seit seiner Nominierungsversammlung nicht mehr viel gehört. Das Bad Reichenhaller Tagblatt berichtet von 62 Unterstützer-Unterschriften bisher. Bis 3. Februar können alle Kandidaten und Listen die nötigen 180 Unterstützer-Unterschriften noch erreichen. Nach einer Prüfung wird dann bekannt gegeben, wer zur Wahl zugelassen wird.

Bürgermeister-Wahl in Piding - Wie sieht es für die Kandidaten aus?

Um bei der Kommunalwahl wiedergewählt werden zu können, braucht Pidings Bürgermeister Hannes Holzner 120 Unterstützer-Unterschriften.

Das bleibt auch in Piding spannend. Die Unterschriftenlisten der beiden unabhängigen Bürgermeister-Kandidaten Hannes Holzner und Andreas Argstatter liegen aus. Die von Holzner seit vergangener Woche, die von Argstatter schon länger. 120 Unterschriften benötigen die beiden jeweils, um zur Wahl zugelassen zu werden.

50 Unterschriften benötigt Andreas Argstatter noch, um als Bürgermeister-Kandidat für Piding bei der Kommunalwahl antreten zu dürfen.

"Stand letzte Woche waren circa 70 Unterschriften", erklärt Argstatter gegenüber BGLand24.de. "Derzeit muss ich schauen, dass ich Stimmen bekomme." Er ist sich sicher, dass viele Leute noch gar nicht wissen, dass die beiden Kandidaten erst antreten können, wenn sie die nötigen Unterschriften haben. Außerdem sieht er die Tatsache, mit seinem Ausweis ins Rathaus zu gehen und eine Unterschrift zu leisten, durchaus als Hürde an.

Michael Ernst (m.) mit der Bürgerliste Marktschellenberg Scheffau Landschellenberg Ettenberg.

Die Hürde von 50 Unterstützer-Unterschriften muss sowohl die neugegründete Bürgerliste Marktschellenberg Scheffau Landschellenberg Ettenberg und ihr Bürgermeister-Kandidat Michael Ernst nehmen. Seit 2. Januar liegen die beiden Unterschriftslisten im Rathaus aus. Ein Zwischenstand ist noch nicht bekannt.

cz

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