Reichenhaller CSU steckte die Köpfe zusammen

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Die Teilnehmer der Klausur in Töwang am Samerberg freuen sich über die Vorbereitung auf die Kommunalwahl.

Bad Reichenhall - Am Samerberg hielt die CSU ihre Klausurtagung vor der Kommunalwahl 2014 ab. Das Wahlprogramm speist sich aus mehreren Quellen.

„Gemeinsam für Bad Reichenhall“ – unter dieses Motto möchte die CSU Bad Reichenhall ihren Wahlkampf und auch ihr Wahlprogramm stellen. Dies sei auch eine Reaktion auf die "teils feindselige und destruktive Stimmung", die im politischen Bad Reichenhall herrsche, teilten die Christsozialen mit.

„Wir wollen aufzeigen, dass es eine wirkliche Gemeinschaftsleistung braucht, um Bad Reichenhall nach vorne zu bringen“ verdeutlicht CSU-Ortsvorsitzende Stephanie Kunz. Die Christsozialen wollen daher ein Angebot an alle Bürger, an alle Vereine und Verbände machen, sich einzubringen. Das Angebot zur Zusammenarbeit richtet sich insbesondere auch an die politischen Mitbewerber: „Es müssen wieder mehr die Ideen und Konzepte im Vordergrund stehen, weniger persönliche Eitelkeiten und Polemik. Die Bürger haben ein Recht darauf, dass im Stadtrat und mit dem Oberbürgermeister vernünftig zusammengearbeitet wird. Und zwar über alle Parteigrenzen hinweg, zum Wohle der Stadt“, so Stephanie Kunz.

Dies sei auch das Anliegen der CSU-Stadtratskandidaten, die anlässlich der jüngsten Klausurtagung mit den amtierenden Stadträten, dem Oberbürgermeister und einigen Vorstandsmitgliedern diskutierten. Dazu waren die Teilnehmer eigens nach Törwang am Samerberg gekommen, wo inmitten einer bayerisch-dörflichen Umgebung und herrlicher Landschaft die Vorbereitungen auf die Kommunalwahl mit der gebotenen Ruhe und Konzentration angegangen werden konnten.

In mehreren Seminarblöcken konnten die Christsozialen für die Erarbeitung des Wahlprogramms aus mehreren Quellen schöpfen: In einem ersten Schritt hat man die Programmpunkte der Wahlkämpfe von 2008 und 2012 kritisch betrachtet und mit der jetzigen Situation verglichen. In einem zweiten Schritt flossen die Ergebnisse der jüngsten Meinungsumfrage in die Überlegungen ein. Rund 200 Reichenhaller Bürger hatten von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, eigene Vorschläge und Ideen einzuschicken. Daraus erwuchsen einige Anregungen, die im Wahlprogramm Niederschlag finden und die es weiterzuverfolgen gelte, heiß es in der CSU. 

In einem dritten Schritt wurden die Anliegen der Bürger eingeflochten, die im Rahmen der CSU-Mandatsträgersprechstunden jeden Mittwoch vorgebracht werden. „Dies ist ein Alleinstellungsmerkmal der CSU in Bad Reichenhall gegenüber den Mitbewerbern. Wir stehen Woche für Woche in unserem Bürgerbüro zur Verfügung. Wir bekommen Anliegen mitgeteilt, Ideen und Probleme und mitunter sogar die Leviten gelesen. Aber für uns sind das wertvolle Erkenntnisse, die wir mit dem Ohr am Bürger und mit dem Blick auf die Herausforderungen der Zukunft aufgreifen“ stellt Stephanie Kunz heraus.

In einer Gruppenarbeit waren die Klausurteilnehmer schließlich aufgerufen, die Themen zu gewichten und ihr eigenes Wissen einzubringen. Zahlreiche Berufs- und Altersgruppen finden sich auf der CSU-Liste wieder, somit sind ganz vielfältige Kompetenzen und Interessengruppen vertreten. In einer abschließenden Plenumsdiskussion wurden die Ergebnisse der Arbeitsgruppen abschließend zusammengeführt und ergänzt. Rund 30 Vorschläge fanden sich abschließend auf der Themenliste, mit der die CSU ihr Wahlprogramm füllen wird.

In den nächsten Wochen wird nun noch die ein oder andere Recherche notwendig sein, es werden noch eine inhaltliche Auswahl, Präzisierungen und eine Feinabstimmung erfolgen. Das fertige Programm wird dann schließlich erstmals bei der Auftaktveranstaltung der CSU der Öffentlichkeit vorgestellt. Die eigentliche Wahlkampfphase wird allerdings erst im neuen Jahr eingeläutet.

Quelle: Pressemitteilung CSU Bad Reichenhall

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