Gebirgsjäger bereiten sich auf Kosovo-Einsatz vor

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In einer kurzen Lage übte der Einsatzzug die taktischeVerwundetenversorgung. Der Zugführer teilt seine Kräfte ein und setzt eine Meldung zum Abtransport des Verwundeten ab. Bei Verwundung ist schnelles Handeln gefragt, um für die betroffenen Soldaten innerhalb einer Stunde eine notfallmedizinische und chirurgische Versorgung sicher zu stellen.

Bad Reichenhall - Zuletzt kehrten Soldaten des Bataillons aus Afghanistan zurück. Nun geht es in den Kosovo. Die Gebirgsjäger bereiten sich gewissenhaft auf ihren Einsatz vor:

Die Reichenhaller Gebirgsjäger bereiten sich im Standort Bad Reichenhall zurzeit auf ihren bevorstehenden KFOR (Kosovo Force Truppe)-Einsatz vor. Die Ausbildungen umfassen ein zeitintensives und anspruchsvolles Training der Einsatzkräfte.

Nach der multinationalen Übung in Hohenfels in den ersten beiden Oktoberwochen geht die Ausbildung der 150 Soldatinnen und Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231 mit Hochdruck weiter. Anfang November fand eine Ausbildungswoche des Reichenhaller Einsatzkontingentes für den Kosovo statt. Getreu dem Motto „Auf alles gefasst sein!“ übten die Reichenhaller Jager die Durchführung von Patrouillen, den Aufbau und das Betreiben zeitlich begrenzter Checkpoints, Feuerkampf unter Beachtung der Rules of Engagement sowie Maßnahmen der Selbst- und Kameradenhilfe. Abgerundet wurde die Trainingswoche mit einsatzorientierten Unterrichten, wie Landeskunde, Möglichkeiten der psychologischen Unterstützung bei Extremsituationen oder Unterrichtungen über Minenbedrohung.

Die Ausbildungswoche war schwerpunktmäßig als praktische Ausbildung für die Einsatzzüge angelegt. In den Stationsausbildungen wurden erst Grundlagen vermittelt und danach in einer kleinen Übung vertieft. „Wir sind auf einem guten Weg. Diese Ausbildung war ein weiterer wichtiger Schritt zur Herstellung der Einsatzbereitschaft. Die Ausbildungsstationen, die durch einsatzerfahrene Soldaten angelegt wurden, haben den jungen Gebirgsjägern einen guten Eindruck von dem vermittelt, was uns im Einsatz täglich und bis hin zum Extremfall erwarten kann“, so das abschließende Urteil des Bataillonskommandeurs, Oberstleutnant Hesse.

Er bereitet sich und die Männer und Frauen des Gebirgsjägerbataillons 231 für den KFOR-Einsatz vor und wird dort eine Führungsfunktion wahrnehmen. Das Gebirgsjägerbataillon 231 stellt einen Großteil des etwa 700 Soldaten starken deutschen Einsatzkontingentes im Kosovo. Ab Mitte Juni 2015 werden die Soldaten für vier Monate in den Einsatz verlegen. Zuletzt waren Soldaten des Bataillons im Spätsommer 2013 aus dem Afghanistaneinsatz zurückgekehrt.

Pressemeldung der Gebirgsjägerbrigade 23

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