Am Sonntag schon Kettenfahrzeuge verladen

200 Bischofswieser Soldaten kommen an die russische Grenze

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40 dieser Geländefahrzeuge wurden in Bad Reichenhall am Sonntag verladen - auf den Weg kurz vor die russische Grenze nach Estland.
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Bad Reichenhall/Bischofswiesen - Stundenlang wurde am Sonntag Kriegsgerät in Bad Reichenhall verladen: Bischofswieser Soldaten steht eine Großübung an der russischen Grenze bevor.

40 Bundeswehr-Geländefahrzeuge des Typs "Hägglund" rollten am Sonntag durch Bad Reichenhall und wurden am dortigen Bahnhof auf Züge verladen, berichtet heimatzeitung.de. Etwa von 7.30 Uhr bis in den frühen Nachmittag hätten die Verladungen angedauert. Der Hintergrund: 200 Soldaten des Gebirgsjägerbattaillon 232 aus Bischofswiesen nehmen an einem Nato-Großmanöver in Estland teil. Wegen der Annektierung der Krim durch Russland sei diese Maßnahme nötig geworden, so Bundeswehr-Presseoffizier Eckard Michel gegenüber heimatzeitung.de. 

Insgesamt 13.000 Soldaten ziehen die Nato-Armeen nun in Estland zusammen: "Igel" lautet der Codename für die Großübung, keine 100 Kilometer von der russischen Grenze entfernt. Die 40 in Bad Reichenhall verladenen Kettenfahrzeuge sind für schwierigstes und steiles Gelände gebaut, können mit jeweils zwölf Personen besetzt werden und haben ein Leergewicht von jeweils 5,8 Tonnen. 

xe

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