OB-Wahl: Feiern oder nicht feiern?

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Herbert Lackner und Stefan Kantsperger freuten sich über den CSU-Wahlerfolg.

Bad Reichenhall - Mit einer Stichwahl hatten eigentlich alle Gruppierungen in Bad Reichenhall gerechnet. Die Stimmung auf den Wahlpartys war dennoch gemischt.

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Stichwahl in Bad Reichenhall

Mit 48,2 Prozent der Stimmen ist der amtierende Oberbürgermeister Herbert Lackner nur knapp an der Direktwahl vorbeigeschrammt. Dementsprechend war die Stimmung bei der CSU im Bürgerbräu gut und gelöst. Einziger Wermutstropfen war hier die knapp verpasste Direktwahl.

Bei der FWG im Salin war die Stimmung schlecht. Mit 16,3 % blieb Kandidat Martin Knabenreich weit hinter den Erwartungen. Deshalb forschte man noch am Wahlabend nach den Gründen der Niederlage.

Auch die SPD-Herausforderin Adelheid Rupp war mit ihrem Ergebnis von 12,8 % nicht zufrieden. In der Poststuben allerdings war die Stimmung neutral. Offensichtlich hatten die Genossen zwar mehr Prozent, aber keine Stichwahl-Teilnahme erwartet.

Bad Reichenhall: Wahlpartys nach der OB-Wahl

Ohne Stichwahl-Teilnahme konnte die Piratenpartei feiern. Mit 4,5 Prozent hatte ihr Kandidat Wolfgang Britzl die Erwartungen übertroffen. Jetzt rüsten sich die Piraten für den Landtagswahlkampf in Bayern.

Der dritte Glückliche war der Stichwahlgegner von Herbert Lackner, Manfred Hofmeister, der für die Grünen und unabhägige Wähler angetreten ist. In der Poststuben war die Stimmung gut. Der Kandidat dankte den Wahlhelfern für ihr Engagement. Er will in den nächsten Tagen die Kräfte gegen Lackner bündeln, um vielleicht die Überraschung gegen einen amtierenden OB zu schaffen.

cz

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