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Berchtesgadener Bundestagskandidat kritisiert

Workshops zu sexueller Vielfalt - FDP: "falsche Prioritäten"

Bad Reichenhall - Die Bundeswehr veranstaltete Ende Januar einen Workshop zur sexuellen Vielfalt in der Truppe. Die Berchtesgadener FDP kritisiert, zwar sei der Kampf gegen Diskriminierung in der Truppe wichtig, aber es gäbe derzeit andere Prioritäten.

„Die Verteidigungsministerin sollte ihre Prioritäten überdenken“, kritisiert FDP-Bundestagskandidat und Kreisvorsitzender im Berchtesgadener Land, Alexander Reich die geplanten Workshops zu sexueller Vielfalt in der Bundeswehr in einer Pressemitteilung der Partei. 

Das Bundesverteidigungsministerium veranstaltet am 31. Januar einen Workshop zum Thema „Umgang mit sexueller Identität und Orientierung in der Bundeswehr“. So solle die Toleranz für sexuelle Randgruppen gestärkt und die Bundeswehr für Minderheiten mehr geöffnet werden. Im Berchtesgadener Land ist in Bad Reichenhall die Gebirgsjägerbrigade 23 stationiert. 

Stattdessen sollten "die akuten Ausrüstungsprobleme der Bundeswehr mit dem gleichen Enthusiasmus" angegangen werden. "Die Bundeswehr ächzt unter größten materiellen und personellen Engpässen: Die Einsätze werden immer brisanter, die Ausrüstung, die das Leben unserer Soldatinnen und Soldaten schützen soll, hält aber nicht mit", so Reich. Erst kürzlich hatte der Bundeswehrverband geklagt, die Stärkung der Truppe müsse dringend beschleunigt werden.

„Es besteht kein Zweifel daran, dass auch bei der Bundeswehr niemand auf Grund seiner sexuellen Orientierung benachteiligt oder anders diskriminiert werden darf", so Reich, "Verteidigungsministerin von der Leyen setzte mit den Workshops dennoch eigenartige Prioritäten."

Rubriklistenbild: © dpa/FDP Berchtesgadener Land (Montage)

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