Firmengründung leicht gemacht

Existenz 2014: Der Weg in die Selbstständigkeit

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Irene Wagner

Bad Reichenhall - Der Schritt in die Selbstständigkeit ist nicht einfach und muss sorgfältig vorbereitet werden. Wie der Start gelingt, erfahren Sie auf der „Existenz 2014“.

Der Schritt in die Selbstständigkeit muss sorgfältig vorbereitet werden. Wie der Start ins Unternehmertum gelingt, erfahren zukünftige Geschäftsinhaber auf der „Existenz 2014“ am Samstag, 11. Oktober, von 9 bis 15 Uhr im Landratsamt Berchtesgadener Land in Bad Reichenhall.

Wertvolle Tipps für umsonst

Veranstalter des Aktionstags für Existenzgründer und Jungunternehmer sind die Industrie- und Handelskammer (IHK), die Handwerkskammer (HWK) und die Wirtschaftsförderungsgesellschaften Berchtesgadener Land (WFG BGL) und Traunstein (WFG TS). „Wir bieten mit der Existenz 2014 ein kompaktes, kostenloses Angebot. Nicht nur zukünftige Unternehmer, sondern auch Inhaber bestehender Unternehmen können sich hier wertvolle Tipps holen“, so Dr. Thomas Birner, Geschäftsführer WFG BGL. „Für Gründungswillige und junge Unternehmen ist ein funktionierendes regionales Netzwerk von größter Bedeutung“, ergänzt Harald Schwarzbach, Geschäftsführer der WFG TS.

Zahlreiche Experten geben in Vorträgen Tipps und wichtige Informationen. Von Rainer Bindig, HWK, erhalten die Jungunternehmer einen Leitfaden für ihre Selbstständigkeit. „Entscheidend für den Erfolg einer Unternehmensgründung ist die die sorgfältige Vorbereitung“, betont Irene Wagner, Vorsitzende des IHK-Gremiums Berchtesgadener Land. Die Gründermesse Existenz biete die einmalige Gelegenheit, sich einen Tag lang rund um den Sprung in die Selbständigkeit zu informieren und wichtige Kontakte zu knüpfen.

Von Steuertipps bis zum effektiven Marketing

Dabei muss es nicht immer eine Neugründung sein. „In den Handwerksbetrieben zeichnet sich ein Fachkräftemangel ab. Eine gute Alternative kann die Übernahme eines bestehenden Betriebes sein“, so Mitveranstalter Bindig. Steuerliche Rahmenbedingungen und die Wahl der passenden betrieblichen Rechtsform erläutern Rechtsanwalt Christian Pusch und Wirtschaftsprüfer Stefan Dreßler. Christine Beck von der LfA Förderbank Bayern informiert über Möglichkeiten zum Erhalt öffentlicher Finanzierungsmittel. Tipps für eine effektive Kreditverhandlung geben Michael Schumann, Sparkasse BGL, und Simon Eibenstein, Volksbank Raiffeisenbank Oberbayern Südost. Dass die Präsenz im Internet zum Erfolg des Unternehmens wesentlich beiträgt, machen Dr. Thomas Birner und Maria Vorlaufer, Projektassistentin eBusiness-Lotse bei der WFG BGL, deutlich.

Um die richtige Strategie und effektives Controlling geht es im Vortrag von Dirk Thom von der THR GmbH. Ein Unternehmer hat die Wahl, ob er sich privat oder freiwillig gesetzlich krankenversichert. Vor- und Nachteile sowie die Aufgaben und Pflichten eines Arbeitgebers in puncto Sozialversicherung erläutert Ludwig Braun von der AOK Bayern, Direktion Bad Reichenhall. Wer sich in einem gesättigten Markt gegenüber Konkurrenten behaupten muss, bekommt von Marktetingcoach Emil Hofmann Tipps für erfolgreiches Marketing an die Hand.

Neben den Vorträgen haben die Teilnehmer Gelegenheit, sich an Informationsständen persönlich beraten zu lassen. Weitere Informationen gibt es unter www.wfg-bgl.info/download/2014/Veranstaltungen/Existenz_Flyer_BGL2014.pdf oder unter www.muenchen.ihk.de/berchtesgaden-land.

Pressemitteilung Wirtschaftsförderungsgesellschaft Berchtesgadener Land

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