Erfolg für Freilassinger Grenzpolizei

Nach Kontrolle von Grenzfahndern: Pole wandert für 670 Tage in Gefängnis

Bad Reichenhall – Freilassinger Bundespolizisten haben am Sonntag (19. Juli) an der B21 bei Marzoll/Türk einen 47-jährigen Polen festgenommen und in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert. Er war vor einigen Jahren wegen eines Verbrechens zu einer Gefängnisstrafe verurteilt und nach Polen abgeschoben worden. Da er erneut nach Deutschland gereist ist, muss der Mann den Rest seiner Haftstrafe absitzen. Er wird voraussichtlich erst in mehr als 3,5 Jahren wieder freikommen.

Die Pressemeldung im Wortlaut:


Bundespolizisten kontrollierten am Sonntagvormittag an der B21 bei Marzoll/Türk einen 47-Jährigen, der in einem Fahrzeug mit österreichischer Zulassung unterwegs war. Der Alleinreisende wies sich mit einer polnischen Identitätskarte aus. Die Grenzfahnder überprüften seine Personalien und stellten fest, dass die Staatsanwaltschaft Landshut den Mann per Haftbefehl suchte.

Er war vor einigen Jahren wegen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln unter Mitführen einer Waffe zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, zwischenzeitlich in einer Entziehungsanstalt untergebracht und anschließend nach Polen abgeschoben worden. Das Ausländeramt hatte dem polnischen Staatsbürger außerdem die Freizügigkeit aberkannt und ein unbefristetes Einreiseverbot gegen diesen verhängt.


Da er verbotenerweise nach Deutschland zurückkehrte, muss der 47-Jährige nun seine 670-tägige Restfreiheitsstrafe verbüßen und sich zuvor für 691 Tage in einer Maßregeleinrichtung einer Entziehungskur unterziehen.

Die Bundespolizei Freilassing zeigte den Mann wegen Verstoßes gegen ein bestehendes Einreise- und Aufenthaltsverbot an und lieferte ihn in ein niederbayerisches Bezirksklinikum ein.

Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Freilassing

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