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Stadtrat stellt sich Cold Water Challenge

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Bad Reichenhall - Dass Politik nicht immer öde, langweilig und verzopft sein muss, bewies nun der Reichenhaller Stadtrat. Er trat zur Cold Water Challenge an, auf seine ganz eigene Art.

Der Bad Reichenhaller Stadtrat zögerte nicht lange und nahm die Nominierung der Reichenhaller Stadtkapelle an, bei der Cold Water Challenge mitzumachen. Bei diesem über die sozialen Netzwerke verbreiteten Spiel geht es darum, eine Gemeinschaftsaktion in kaltem Wasser durchzuführen.

Es sollte aber keine Klamauk-Aktion werden und deswegen entschieden sich die Stadträte dafür, dies mit einem klaren Statement für die Saalachwelle zu verknüpfen: Bei bestem spätsommerlichen Badewetter fanden sich insgesamt sieben Stadträte an der Saalach ein, um Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner bei der ersten Surftour auf der Saalach zu assistieren. Nachdem es die Welle aber leider noch nicht gibt, musste der OB in zwei Versuchen durch die Fluten der Saalach gezogen und auf dem Surfbrett stabilisiert werden. Dies erledigten mit sichtlichem Spaß Stephanie Kunz, Martin Schoberth und Christoph Lung (alle CSU) gemeinsam mit Monika Tauber-Spring, Andreas Staller und André Schreiber (alle Bürgerliste – die Grünen) und Dr.Wolf Guglhör (SPD).

Margot Zeitvogel-Schönthier, vom Planungsteam der Saalachwelle, schaute den ersten Surfversuchen auf der Saalach erfreut zu und knipste eifrig die aktive Unterstützungsaktion des Stadtrates. Die Stimmung war bei allen recht ausgelassen und so fiel es nach dem gemeinsamen Bad im kalten Wasser nicht schwer, die Entscheidungsfindung kurz und einstimmig zu gestalten: Nominiert für weitere Aktionen im kalten Wasser wurden der Gemeinderat von Bayerisch Gmain, die Geschäftsführung der Kur-GmbH und die Redaktion des Reichenhaller Tagblatts.

Das nun online gestellte Video wurde privat geschnitten und kann mit einer weiteren echten Besonderheit aufwarten: Per Zufall traf einer der beteiligten Stadträte den in Reichenhall gebürtigen Künstler Werner Rosenkranz, der bereits vor Jahren eine Hommage an seine Heimatstadt geschrieben hat. Auf Nachfrage sagte dieser spontan die Erlaubnis zu, seine musikalische Liebeserklärung an die Stadt für das Video verwenden zu dürfen. Herausgekommen ist bei dem Video eine sehens- und hörenswerte Mischung aus Engagement für die Welle, Einsatz für die Stadt Bad Reichenhall und fraktionsübergreifender Lockerheit.

Viel Spaß beim Anschauen!

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