Reichenhaller Bluttat: Mann wird weiter vernommen

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Die Suchmaßnahmen am Freitag.
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Bad Reichenhall - Mittels einer "freiheitsentziehenden Maßnahme" wird seit Freitag ein Mann zur Befragung von der Polizei festgehalten. Ob es sich dabei um den Täter handeln könnte:

Seit genau einer Woche fahndet die Polizei nach dem Täter, der in der Nacht des WM-Finales einen 73-jährigen Maler erschlagen und ein 17-jähriges Mädchen niedergestochen hat. Wie jetzt bestätigt wurde, sitzt seit vergangenen Freitag ein Mann bei der Polizei. Er wird mittels einer "freiheitsentziehenden Maßnahme" zur Befragung festgehalten. Dabei handle es sich allerdings nicht um eine Festnahme, so Polizeisprecher Jürgen Thalmeier. Aufmerksam auf den Mann sei man durch Hinweise aus der Bevölkerung geworden. "Wir müssen jetzt das Umfeld des Mannes genau befragen. Bislang kann man aber nicht sagen, dass er als dringend tatverdächtig gilt. Daher kann es durchaus sein, dass wir ihn im Laufe der Woche wieder auf freien Fuß setzen." Man müsse in diesem Fall sehr akribisch und seriös vorgehen, damit kein falscher Verdacht entstehe.

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Zudem ist die Polizei gerade eifrig dabei, ein erstes Phantombild vom Täter zu erstellen. "Dazu muss die Aussage des17-jährigen Opfers mit anderen Zeugen-Aussagen abgeglichen werden, damit wir am Ende ein Bild bekommen." Die Wahrnehmungen der verschiedenen Zeugen seien dabei natürlich unterschiedlich, es gebe aber einige Gemeinsamkeiten in der Täterbeschreibung. An der habe sich auch durch die neuen Hinweise bislang nichts geändert. Gesucht wird ein junger Mann, schlanke Statur, dunkle Hose, schwarzes Kapuzenshirt, der Schuhe mit hellen Streifen trägt.

Suchaktion am Freitag

Suchaktion in Bad Reichenhall

Bilder von der Suchaktion in Bad Reichenhall

Impressionen von der Suchaktion in Bad Reichenhall

Bei der großangelegten Suchaktion am Freitag konnten zwar viele Gegenstände gefunden werden, allerdings sei noch offen, ob sich etwas Tatrelevantes darunter befinde. Die hohe Polizeipräsenz in Bad Reichenhall werde daher auch weiterhin aufrecht erhalten. "Die Fahndung läuft parallel dazu weiter", so Thalmeier.

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