Berg mit Zukunft – Ideen für den Predigtstuhl

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Der Oberbürgermeister-Kandidat der FWG, Martin Knabenreich, hat klare Vorstellungen, wie die Zukunft der Predigtstuhlbahn aussehen könnte.

Bad Reichenhall - „Mit Vision und Tatkraft wurde die Predigtstuhlbahn 1928 gebaut – beides braucht es jetzt für die Zukunft dieses Bad Reichenhaller Wahrzeichens.“

Das sagt der OB-Kandidat der Freien Wählergemeinschaft (FWG) Bad Reichenhall, Martin Knabenreich. Wichtig sei es jetzt, an einer tragfähigen Zukunftslösung zu arbeiten.

Damit reagiert Knabenreich auf Medienberichte, wonach die Gespräche mit einem möglichen Investor zwischenzeitlich ins Stocken geraten sind. Die FWG hatte in der vergangenen Woche Oberbürgermeister Dr. Herbert Lackner vorgeworfen, den Stadtrat nicht informiert und wichtige Gespräche verzögert zu haben. Lackner habe sich nicht ausreichend für das wichtige Wahrzeichen der Stadt engagiert.

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OB-Kandidat Martin Knabenreich wirft mit seinen Überlegungen nun einen Blick in die Zukunft. Für ihn ist die Frage zentral, wie der Predigtstuhl künftig genutzt wird: „Mit einem netten Bergrestaurant alleine kann die älteste Großkabinenbahn der Welt nicht wirtschaftlich geführt werden.“ Martin Knabenreich schweben dabei neue, moderne Konzepte vor. So könnte das Berghotel künftig sowohl für Tagungen und Konferenzen als auch für Kunst und Kultur genutzt werden. „Tagungen auf fast 1600m Höhe mit Weitsicht und in garantiert allergiefreier Umgebung“ sind dabei ebenso denkbar wie Seminare der Kunstakademie. Aber auch die Umgebung des Berghotels bietet Möglichkeiten. Eine durchaus praktikable Idee sind beispielsweise sommerliche Open-Air-Kinoabende in der Schlegelmulde. Um die Attraktivität des Predigtstuhls zu steigern, müssen jedoch auch die alten, nicht mehr funktionsfähigen Skiliftanlagen abgebaut werden. Diese erfüllen keinen sinnvollen Zweck mehr, sondern verschandeln als Industrieschrott die wunderschöne Berglandschaft.

Als Oberbürgermeister würde sich Martin Knabenreich umgehend für ein durchdachtes, aber auch kreatives Predigtstuhlkonzept einsetzen. Dabei müsse allerdings auch die Frage geklärt werden, wie Besucher bei Schlechtwetter wieder ins Tal gebracht werden. Auch der Bau einer Notstraße müsse dabei nochmals geprüft werden. „Wer die Predigtstuhlbahn retten will, muss auch auf die Bedürfnisse eines modernen Nutzungskonzeptes eingehen.“ Stadtrat, Verwaltung und künftiger Oberbürgermeister müssen den künftigen Investoren als zuverlässige Partner zur Seite stehen und die weitere Entwicklung des Predigtstuhls und der gleichnamigen Bahn konstruktiv begleiten.

Der Erhalt der Predigtstuhlbahn ist Bestandteil des Wahlprogramms „Bad Reichenhall 2020 – das Zukunftsprogramm“. Weitere Informationen unter www.martin-knabenreich.de

Pressemitteilung FWG Bad Reichenhall

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