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Im Zentrum für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz

Bergrettung: Bad Reichenhaller Gebirgsjäger üben am Hightech Simulator für den Ernstfall

Übung des Gebirgsjägerbataillons 231 im Zentrum für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz
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Übung des Gebirgsjägerbataillons 231 im Zentrum für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz.

16 Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231 aus Bad Reichenhall hatten am 12. und 13. September die Gelegenheit im Zentrum für Sicherheit und Ausbildung (ZSA) in Bad Tölz planmäßige Bergrettung in Verbindung mit Luftrettung unter realitätsnahen Bedingungen zu trainieren.

Die Meldung im Wortlaut:

Effiziente Ausbildung mit dem Hightech-Simulator

Bad Tölz – An den zwei Hubschrauberzellen der hochmodernen Anlage des ZSA konnten die Soldaten des Hochgebirgsjägerzuges ihre Kompetenzen als Bergretter im Gefecht weiter ausbauen. Der Inhalt des Ausbildungsprogramms reichte von einfacheren bis hin zu komplexeren, standardisierten Bergeverfahren mit der Rettungswinde. Da die Anlage in Bad Tölz viele Wiederholungen in kurzer Zeit ermöglicht, konnten unterschiedlichste Ausbildungsinhalte effizient trainiert werden. Die Soldaten übten unter anderem das Verhalten beim Verladen eines Patienten im Bergrettungsrucksack, Single- und Double Winch mit Selbstsicherung am Boden, Crash Bergung sowie Windenrettung mit der Rettungswindel aus flachem Gelände.

Da in der Realität allerdings nicht selten komplexere Bedingungen vorherrschen wurden von den Soldaten als Höhepunkt der Ausbildung gefordert, einen Verunglückten mittels aufrollbarer Rettungstrage unter erschwerten Bedingungen aus einer Steilwand, einem Klettersteig und von einem Hausdach zu bergen. Beim Steilwand-Zirkel bestand ein Rettungstrupp aus drei Soldaten, von denen zwei Soldaten im Vorstieg ein Seilgeländer in die Steilwand legen mussten. An diesem Seilgeländer wurde dann der Retter nachgeführt.

Besonderer Fokus galt auch dem korrekten und sicheren Beherrschen von Handzeichen. Schlechte Sicht, mangelhafter bis fehlender Funkkontakt zwischen Retter an der Winde und Windenoperator im Hubschrauber verlangen nach eindeutiger Kommunikation mittels Handzeichen. Sie entscheiden auch über Erfolg oder Misserfolg einer Rettungsaktion. Im schlimmsten Fall zieht falsches Anzeigen einen Hubschrauberunfall nach sich.

Nach Auswertung durch leitende zivile und militärische Experten konnte diesem Ziel Rechnung getragen werden, sodass das zweitägige, intensive Training als voller Erfolg verbucht werden konnte.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbataillon 231

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