Experten aus München müssen bei Abklärung helfen

Hochgiftig? Spinnen-Alarm in Supermarkt in Bad Reichenhall

Suche nach exotischer Spinne in Einkaufsmarkt
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Bad Reichenhall - Große Aufregung herrschte am Mittwochabend, 15. April, im Stadtgebiet, als eine Frau in einem Supermarkt an einem Karton eine möglicherweise hochgiftige Spinne bemerkte.

Mittwochabend wurde der Polizei Bad Reichenhall durch eine junge Frau eine verdächtige Spinne mitgeteilt, welche an einem Bananenkarton in einem Supermarkt aufgefunden wurde. Die Melderin, die nach Angaben der Bad Reichenhaller Polizei selbst "begeisterte Spinnenhalterin" ist, hatte das lebendige Tier bereits in einem Behältnis aufgenommen und zu sich nach Hause mitgenommen. Sie vermutete, dass es sich dabei um eine hochgiftige Bananenspinne handeln könnte. 


Anschließend wurden Fotos von dem Tierchen angefertigt, die die Polizei an die Reptilienauffangstation in München übermittelte. Im Rahmen einer Ferndiagnose durch Spezialisten konnten tatsächlich übereinstimmende Merkmale mit einer solchen hochgiftigen Bananenspinne festgestellt werden. Eine abschließende Beurteilung sei jedoch nur am Tier möglich, hieß es.

Aufgrund dieser besonderen Umstände und zur Vermeidung von möglichen Gefahren für die Kunden des Supermarktes - möglicherweise hätten sich ja noch weitere Spinnen in dem Bananenkarton befinden können - wurde die Spinne noch am selben Abend zu Spezialisten in die Landeshauptstadt gebracht und von diesen untersucht. Nach eingehender Untersuchung gab es die große Erleichterung: Bei dem Tier handelte es sich aller Wahrscheinlichkeit nach "nur" um eine ungefährliche einheimische Kräuseljagdspinne.

Polizei Bad Reichenhall/mw

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