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„Dort besteht immer Steinschlaggefahr“

„Lautes Rumpeln“: Wiederholt Felsstürze am Hochstaufen

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Auf der Südseite des Hochstaufens kam es im März und April bereits wiederholt zu Felsstürzen.

Am Hochstaufen krachts wieder: Auf der Bad Reichenhaller Seite des markanten Berges kam es wiederholt zu größeren Felsstürzen. Ob einer der markanten Aufstiege beschädigt ist, ist noch unklar.

Bad Reichenhall - Ein lautes, kurzes Rumpeln, das an einen Donnerschlag erinnert. So beschreibt der Bad Reichenhaller Christian Enderlein das Geräusch, das ihn an einem Sonntagmittag aufschreckt. Gerumpelt hat wohl der Berg.

Felsstürze am Hochstaufen über Bad Reichenhall

Am Hochstaufen neben der Kurstadt kracht es immer wieder. Bereits am 23. März kam es zu einem größeren Felssturz auf der Südseite des markanten Berges. Dabei brach laut dem DAV Bad Reichenhall Gestein aus einer Felswand in der unteren Goldtropfwand aus. Am 5. April und die Woche darauf kam es dann zu weiteren Felsstürzen in ebenjenem Bereich.

Die offiziellen Wege und Steige, die von der DAV-Sektion Bad Reichenhall unterhalten werden, sind von den Felsstürzen nicht betroffen. Auch dem Ordnungsamt in der Stadt seien keine Schäden bekannt, heißt es von Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung im Gespräch mit BGLand24.de.

Goldtropf-Steig durch Felssturz beschädigt?

Unklar ist jedoch, wie sehr der unmarkierte Goldtropf-„Steig“, der beinahe pfeilgerade den Hochstaufen hinauf verläuft, betroffen ist. Auch Enderlein kennt den Verlauf des Steigs und ist sich sicher: Der jüngste Felssturz muss wohl auch den Steig getroffen haben.

Vertreter der DAV-Sektion haben die betroffene Stelle bisher lediglich mit dem Fernglas inspiziert. Inwieweit der Goldtropf-„Steig“ von dem Felssturz betroffen ist, könne man nicht beurteilen. „Der sogenannte Goldtropf-Steig ist kein Weg oder Steig der von der DAV-Sektion Bad Reichenhall oder einer anderen Organisation gewartet oder unterhalten wird, es gibt keine Wegweiser, man begeht dort freies alpines Gelände.“

Der DAV warnt jedoch vor weiteren Ausbrüchen in diesem Bereich. „Grundsätzlich besteht dort immer Steinschlaggefahr.“ Das zeigte 2019 auch eine massive Gerölllawine, die nach einem Felssturz den Hochstaufen hinunterkam. Eigentlich wollte der Reichenhaller Enderlein den Steig demnächst begehen. Ich „werde aber in Anbetracht der Gefahr, dass da womöglich noch mehr runter kommt, wohl besser davon absehen“.

Reichenhaller Haus startet Hüttensaison

Nachdem die offiziellen Steige nicht durch den Steinschlag betroffen sind, steht auch dem Hüttenbetrieb des Reichenhaller Hauses nichts im Wege. Am 7. Mai starten die Wirtsleute Andi und Christine Frommelt in die neue Saison. Ende Mai soll dann auch schon das Bad Reichenhaller Laufevent City & Trail auf den Staufen stattfinden.

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ce

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