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Gebirgsjägerbrigade 23

Bayerische Gebirgsjäger unterstützen mongolische Streitkräfte - Klettergarten in Westmongolei eingerichtet

Oberstleutnant Schwegler demonstriert das flüssige Klettern im Vorstieg
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Oberstleutnant Schwegler demonstriert künftigen mongolischen Ausbildern das flüssige Klettern im Vorstieg.

Bad Reichenhall / Westmongolei - Seit 2019 unterstützt die Gebirgsjägerbrigade 23 die mongolischen Streitkräfte beim Aufbau eines neu aufgestellten Gebirgsjägerbataillons am Fuße des Altaigebirges im Westen der Mongolei. Dieses Mal wurde ein Klettergarten am Heimatstandort des mongolischen Bataillons eingerichtet.

Die Meldung im Wortlaut

Die Gebirgsjägerausbildung der mongolischen Streitkräfte wird aufbauend in sechs Ausbildungsmodulen in der Mongolei durchgeführt und durch weitere Maßnahmen parallel dazu begleitet. Durch die Einflüsse von COVID-19 musste letztes Frühjahr und auch in diesem Frühling die Ausbildung ausgesetzt werden. Dennoch verlegte ein kleines Team der Gebirgsjägerbrigade 23 im Mai / Juni in die Mongolei zur Erkundung und Vorbereitung weiterer Ausbildung. Um das Infektionsrisiko zu minimieren, mussten die Soldaten zuvor in Quarantäne.

Klettergarten am Heimatstandort eingerichtet

Dabei lag dieses Mal ein Schwerpunkt des Engagements der „bayerischen Truppe“ in der Einrichtung eines Klettergartens am Heimatstandort des mongolischen Gebirgsjägerbataillons in der Westmongolei, 1.800 Kilometer von der Hauptstadt Ulan Bator entfernt.

Da aus logistischen Gründen die Ausbildung derzeit noch im Raum Ulan Bator durchgeführt wird, bedurfte es dringend der Schaffung eines Übungsgeländes vor der Haustür der mongolischen Gebirgsjäger, damit diese künftig die Möglichkeit haben, die unter deutscher Leitung erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten zwischen den Ausbildungsabschnitten selbständig zu schulen und zu verfestigen.

Die mongolischen Gebirgsjäger üben das Klinken von Zwischensicherungen.

Oberstleutnant Johannes Schwegler, der Führer des Erkundungsteams und einziger Heeresbergführer vor Ort, unternahm selbst die Einrichtung des Klettergartens und wies anschließend ausgewählte Soldaten in Verbindung mit einer Ausbildung in den Klettergarten ein.

Der Klettergarten bildet vor allem den Schwierigkeitsanspruch für den allgemeinen Gebirgsjäger ab. Das heißt, die Routen sind nicht für Sportkletterer gebaut, sondern auf militärische Anforderungen zugeschnitten. Einige wenige anspruchsvollere Routen zur Steigerung des persönlichen Könnens sind dennoch eingerichtet. Darüber hinaus aber auch Abseil-Pisten sowie eine Geländepassage zum Bau und zur Bewältigen einer Seilversicherungsanlage.

Beratung und Ausblick

Das Team der Gebirgsjägerbrigade 23 unterstützte vor Ort aber auch den Beginn des Baus einer Kletterhalle, ebenfalls am Standort des mongolischen Gebirgsjägerbataillons. Hier galt es das mongolische Verteidigungsministerium in der Vorbereitung von Verträgen zu beraten.

Planungsgespräch zur weiteren Ausbildung im mongolischen Generalstab (von links nach rechts: Brigadegeneral Baatar, Oberstleutnant Schwegler und Oberst Erdenebileg).

Überdies wurden die nächsten Ausbildungen erkundet und vorbereitet sowie wechselndes Personal eingewiesen. Im Herbst 2021 soll die Ausbildung in dem dritten Ausbildungsmodul mit einer Gefechtsausbildung zu den Themen „Angriff im Gebirgsgelände“ und einer alpin-technischen Schulung fortgeführt werden.

Pressemitteilung der Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“

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