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Vom Himmel hoch, da komm ich her...

Neue Perspektiven im Gebirgsjägerbataillon 231: Verabschiedung des Bataillonskommandeurs

v.l.n.r. Oberstlt Gömbi (Stv Kdr), Oberstlt Jahn (Kdr), Wolfgang (Pilot)
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v.l.n.r. Oberstlt Gömbi (Stv Kdr), Oberstlt Jahn (Kdr), Wolfgang (Pilot)

Zur Verabschiedung des Bataillonskommandeurs, Oberstleutnant Dennis Jahn, haben sich die Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231 eine ganz besondere Überraschung überlegt. Am Donnerstag (17. März) war es dann soweit.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Bad Reichenhall – Ein Gleitschirmflieger mit Gast im Tandemsitz über Bad Reichenhall. Nichts Ungewöhnliches in diesen Gefilden, zumal in der Nähe des Standortes des Gebirgsjägerbataillons 231 ein offizieller Landeplatz für Paragleiter liegt. Auch die Thermik der letzten Tage war so gut, dass immer wieder Paragleiter aus Richtung der Gipfelregionen Zwiesel und Hochstaufen zu beobachten waren. Doch diesmal war es, jedenfalls für die Soldaten des Gebirgsjägerbataillons 231, etwas Besonderes. Und nicht nur für sie, sondern auch für den scheidenden Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Dennis Jahn.

Unter „strengster Geheimhaltung“ begannen die Vorbereitungen schon Wochen vor dem Donnerstag (17. März), die unter Federführung seines Stellvertreters, Oberstleutnant Sebastian Gömbi, anliefen.

Doch der Reihe nach. Unter einem Vorwand wurde Oberstleutnant Jahn an diesem Tag zum Parkplatz Jochberg gelockt. Von dort ging es dann schweißtreibend mit dem Gleitschirmpiloten Wolfgang auf die Zwieselalm. Unterdessen liefen auf dem Sportplatz der Kaserne die letzten Vorbereitungen für eine ganz besondere Verabschiedungszeremonie auf Hochtouren. 

Seltsame rote Markierungen auf dem Sportlatz der Hochstaufenkaserne ließen Rätsel aufkommen. Als aber das gesamte Bataillon aufmarschierte und an den eigenartigen Markierungen Position bezog war allen klar, was dahintersteckte. Scheinbar wie gemalt zeichnete sich, und dies war nur aus der Vogelperspektive zu sehen, die von über 400 Soldaten gebildete Bataillonszahl 2 3 1 ab.

Die Vogelperspektive löst die scheinbare Unordnung auf.

Kurz nach Aufstellung meldete der eingeteilte „Luftraumbeobachter“ den Anflug eines „Objektes“. In einem speziellen Sitzgurt, angehängt an den Piloten, schwebte der Kommandeur, nach einem beeindruckenden letzten Flugmanöver, auf den Sportplatz zu. 

Die Sicht von oben auf seine angetretenen Soldaten war für ihn absolut beeindruckend. Aus dieser Perspektive hatte er seine Soldatinnen und Soldaten in seiner über drei Jahre andauernde Dienstzeit noch nie gesehen. Auf das Kommando „Platz räumen“ rannten alle Soldaten an den Rand des Sportplatzes und grüßten ihren hereinschwebenden Kommandeur durch Handanlegen an die Gebirgsmütze.

So war er auch nach der geglückten Landung tief bewegt: „Wahnsinn, das ist absolut verrückt und unbegreiflich! Das war einfach atemberaubend, damit hätte ich im Leben nicht gerechnet. Ich danke allen für dieses außergewöhnliche Geschenk und für die großartige Zeit mit Euch, mit den Reichhaller Jagern.“, so Oberstleutnant Jahn. 

Nach geglückter Landung ließ Oberstleutnant Gömbi den Bataillonskommandeur durch ein „dreifach kräftiges Horrido“ noch einmal hochleben. Mit Gulaschsuppe, Getränken und Musik bei Gesprächen über alle Dienstgradgrenzen hinweg fand die Verabschiedung einen würdigen Abschluss. Am 8. April findet dann im Innenhof der Alten Saline die offizielle Übergabe des Bataillons statt.

Pressemitteilung des Gebirgsjägerbataillons 231

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