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Schwerer Radsturz am Teisenberg fordert Bergwacht ebenfalls

Urlauber (72) bricht im Aufstieg zur Zwieselalm bewusstlos zusammen

Der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ war bei einem Radsturz am Teisenberg gefordert.
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Der Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ war bei einem Radsturz am Teisenberg gefordert.

Einsatzkräfte der Bergwachten Bad Reichenhall und Freilassing und die Besatzung des Kitzbüheler Notarzthubschraubers „Christophorus 4“ haben am Montagnachmittag (12. September) einen akut internistisch erkrankten 72-jährigen Wanderer aus Sachsen gerettet, der im Aufstieg über den Mulisteig zur Zwieselalm bewusstlos zusammengebrochen war.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Bad Reichenhall/Teisendorf – Als gegen 12.45 Uhr der Notruf von Ersthelfern bei der Leitstelle Traunstein einging, machte sich vorab ein Bergretter aus Weißbach an der Alpenstraße per Fahrzeug über die Forststraße zur Dreiviertelstundentafel und dann weiter zu Fuß auf den Weg; weitere Bergretter fuhren mit Einsatzfahrzeugen und zusätzlicher Ausrüstung übers Bruckthal und den Listanger an.

„Christophorus 4“ traf gegen 13.10 Uhr am Zwiesel ein, nahm am Landeplatz am Nonner Staufenhof einen ortskundigen Reichenhaller Bergretter auf und setzte Notarzt und Bergretter dann im Schwebeflug am Weg oberhalb der im Bergwald gelegenen Einsatzstelle ab. Der Pilot landete anschließend an der Zwieselalm und brachte von dort aus per Tau den Notfallsanitäter mit dem Luftrettungssack zum Patienten.

Die Retter versorgten den wieder ansprechbaren Mann und flogen ihn liegend am Tau zusammen mit Arzt und Sanitäter zum Zwischenlandeplatz am Nonner Staufenhof aus und dann weiter zur Kreisklinik Bad Reichenhall, wobei der Einsatz bis kurz nach 15 Uhr dauerte. Die Bergretter stiegen mit den Begleitern des Patienten zu Fuß zu den Fahrzeugen ab.

Elfköpfige Wandergruppe sitzt am Predigtstuhl fest

Bereits am Sonntagmittag (4. September) mussten die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger eine elfköpfige Wandergruppe von der Unteren Schlegelalm am Predigtstuhl abholen und ins Tal bringen. Die acht Erwachsenen und drei Kinder aus dem Landkreis Traunstein waren mit der Seilbahn auf den Berg gefahren, hatten auf der Teisendorfer Hütte übernachtet und konnten dann wegen eines Defekts an der Bahn nicht ins Tal zurückfahren.

Da sie für einen Abstieg nicht ausgerüstet waren, setzten sie gegen 12 Uhr einen Notruf ab. Die Bergwacht rückte mit drei Fahrzeugen aus und fuhr alle zum Ausgangspunkt ihres Ausflugs am Parkplatz an der Talstation zurück, wobei sie gute eineinhalb Stunden gefordert war.

Schwerer Radsturz am Teisenberg

Am Freitag vor einer Woche (2. September) brauchte gegen 15 Uhr ein 36-Jähriger aus dem Landkreis Mühldorf notärztliche Hilfe, da er bei der Abfahrt von der Stoißer Alm am Teisenberg alleinbeteiligt mit dem Rad gestürzt und zunächst bewusstlos liegengeblieben war.

Die Bergwachten Teisendorf-Anger und Bad Reichenhall versorgten den Mann, der sich unter anderem am Arm verletzt hatte und lagerten ihn dann in den nachgeforderten Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ um, der in der Nähe landen konnte und den Patienten dann zur Kreisklinik Bad Reichenhall flog. Die Bergwacht war gute zwei Stunden im Einsatz.

Pressemitteilung BRK Kreisverband Berchtesgadener Land

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