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Stärken wir durch Budgetkürzung unser Stadtmarketing?

RUFO befürwortet die Tourist-Information in der Fußgängerzone

Blick auf den Rathausplatz mit dem Alten Rathaus und dem Wittelsbacher Brunnen in Bad Reichenhall.
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Das Reichenhaller Unternehmerforum blickt äußerst besorgt auf die gerade geführten Diskussionen und Entscheidungen im Stadtrat unserer Alpenstadt.

Bad Reichenhall - Das Reichenhaller Unternehmerforum blickt äußerst besorgt auf die gerade geführten Diskussionen und Entscheidungen im Stadtrat unserer Alpenstadt.  


Die Pressemitteilung im Wortlaut

Seit Jahren fordert das RUFO eine Stärkung der Innenstadt. Dies wurde mit der Installierung des Stadtmarketings vor rund drei Jahren dann auch in unserem Sinne umgesetzt. Im vergangenen Oberbürgermeisterwahlkampf haben unisono alle im Stadtrat vertretenen Fraktionen erklärt, wie wichtig ein Stadtmarketing ist, wie wichtig und zielführend die enge Zusammenarbeit mit dem Reichenhaller Unternehmerforum ist und nun wurden wir von diesen kritischen Stimmen nicht einmal im Vorfeld gefragt, was wir von diesem Umzug halten! Dann hätten wir nämlich gerne die Auskunft gegeben, dass uns dieser, nun konkrete Formen annehmende Umzug, bereits seit über einem Jahr bekannt ist und wir diesen neuen und attraktiven Standort äußerst begrüßen! Wir haben endlich die Chance, dass die Tourist Information genau dort ihren Standort hat, wo unsere Gäste und die Besucher von Bad Reichenhall sich am meisten aufhalten.

„In der Hochsaison stehen jeden Tag Gäste bei mir im Büro und fragen nach der Tourist Information oder wollen eine andere Auskunft. Der derzeitige Standort ist schlecht auffindbar “, so Mike Rupin der ehrenamtliche Vorstand des RUFO und hauptberuflich Versicherungsvertreter mit Bürositz am Beginn der Frühlingstraße. „Der derzeitige Standort im Kurgastzentrum ist für eine gute Betreuung unserer Gäste einfach der falsche. Die Besucherfrequenz ist niedrig, es ist abseits der Gästeströme und erfüllt damit nicht mehr die heutigen Anforderungen.“

Stefan Hagn vom Hotel AVALON: „Eine Tourist Information hat heute ganz andere Funktionen als noch vor 30 Jahren. Es geht weniger um den Gast der ein Zimmer sucht, als um den Gast, der sich vor Ort beraten lassen möchte. Er will Tickets buchen, Geheimtipps und mehr Infos über den Ort erfahren. Eine einfach aufzufindende Tourist Info, mitten in der Fußgängerzone ist hierbei das A und O. Wir blicken positiv in die Zukunft und müssen uns an die heutigen Bedürfnisse der Gäste in Bad Reichenhall anpassen. Nur dann können wir mit der Zeit gehen und uns langfristig, zum Vorteil für die ganze Stadt, entwickeln. Getreu dem Motto „Stillstand ist Rückschritt“.“

Auch für den Handel ist der neue Standort der Tourist Information mitten in der Fußgängerzone ein großer Vorteil. Die Betriebe generieren zwischen 20 und bis zu 50% ihrer Umsätze von den Touristen. Uli Wassermann vom Kaufhaus Juhasz: „Es gibt viele tolle Beispiele von Urlaubsorten, wo eine Tourist Information zusätzlich Kundenfrequenz in die Innenstadt bringt. Zudem dient das auch der besseren Servicequalität unserer Kunden“.

Die beiden Unternehmer Oliver Schmid-Falter und Andreas Senger wünschen sich ein besseres Miteinander und ein in die Zukunft gerichtetes Denken: „Der geplante Standort der Tourist Information im Herzen von Bad Reichenhall kann nur positiv gesehen werden und ist ein Zeichen der Neuausrichtung, zusammen mit dem Großprojekt und der Eröffnung des ibis Style Hotels“, so Oliver Schmid-Falter. Andreas Senger ergänzt: „Als Reichenhaller Unternehmer möchte ich mich klar für den zentrumsnahen Standort der Tourismus Information in Bad Reichenhall aussprechen. Der neue Standort wirkt sich positiv auf das Stadtbild aus und ist zur Lenkung der Touristen in die Innenstadt zu bevorzugen. Gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig positive Zeichen zu setzen und in die Stadt zu investieren, Budgetkürzungen sind aus meiner Sicht unverständlich.“

Dazu auch Christoph Graschberger: „Sparen ist zwar sinnvoll, jedoch an der richtigen Stelle! Das kürzen vom Budget im Marketing ist dabei jedoch nicht zielführend.“

Das RUFO hinterfragt daher äußerst kritisch den Umstand, dass das Budget des Stadtmarketings gekürzt wurde. Und fragt sich auch, warum Stadträte, ohne mit den direkt Betroffenen bzw. deren Interessenvertretung zu reden, solche Entscheidungen gutheißen?!

Woanders wird der Tourismuswerbung ein Sonderbudget gegeben, gerade in diesen schwierigen Zeiten wo sich benachbarte Destinationen neu aufstellen und stärker investieren, wird bei uns reduziert… Damit nimmt man unserer Stadt die Chance, stärker in die Bewerbung und in die Kommunikation zu gehen.

Das Stadtmarketing hat die Aufgabe Bad Reichenhall zu bewerben, nach außen zu kommunizieren und Aktivitäten zu setzen. Das wurde und wird aus der Sicht des RUFO auch sehr gut gemacht und dass trotz der Mehrbelastung durch die Turbulenzen, die es in der BGLT gab. Jedoch Weiterentwicklung bedeutet auch Mut, Veränderung und Abschneiden von alten Zöpfen. Es erfordert einen innovativen, gesprächsbereiten Stadtrat, der sich in Summe um die Belange der Bürger und der hiesigen Geschäftsleute kümmert und auch auf diese hört! Dass hier entschieden wird ohne die direkt Betroffenen im Vorfeld zu involvieren, stimmt eigentlich nur noch traurig.

Wir fordern daher eindringlich im Sinne der Bad Reichenhaller Geschäftswelt für uns tätig zu werden und nicht durch Kleinkrieg und Blockadehaltung diese Stadt weiterhin zu lähmen! Wir Geschäftsleute haben durch die aktuell weltweite Situation genügend Probleme, Ärger und Sorgen und wir wünschen uns und wir hoffen auf ein starkes und gemeinsames Handeln, damit Bad Reichenhall dementsprechend gestärkt aus der Krise hervorgehen kann!

Pressemitteilung Reichenhaller Unternehmerforum e.V.

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