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Sicherheitsgespräch in Bad Reichenhall

Landrat Heimerl und Brigadegeneral Keller loben wichtige Zusammenarbeit

Brigadegeneral Keller Begrüßt die Gäste zum Reichenhaller Sicherheitsgespräch
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Brigadegeneral Keller Begrüßt die Gäste zum Reichenhaller Sicherheitsgespräch

Am Mittwoch (9. März) lud der Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Brigadegeneral Maik Keller, regionale Vertreter der Politik zum gemeinsamen Gespräch über sicherheitspolitische Themen.

Die Pressemitteilung im Wortlaut

Bad Reichenhall – Zu den Gästen zählten u.a. auch die Parlamentarische Staatssekretärin Bärbel Kofler, CSU-Generalsekretär Stephan Mayer sowie zahlreiche Landräte und Bürgermeister der Garnisonen der Brigade. Mit ihnen wurde die sicherheitspolitische Ausrichtung der Bundeswehr und die Folgerungen für die Gebirgsjägerbrigade 23, die geleistete Amtshilfe im Zuge Covid-19 sowie die künftige Zusammenarbeit im Rahmen des Katastrophenschutzes thematisiert.

„Die Notwendigkeit leistungsfähiger und abschreckender Streitkräfte nach außen, auch im Jahr 2022, zeigt sich in diesen Tagen mit erschütternder Deutlichkeit.“, leitet Brigadegeneral Maik Keller seinen Vortrag zum Auftakt der Veranstaltung ein. Dabei befasste er sich, abgeleitet von einer sicherheitspolitischen Bedrohungsanalyse, zunächst mit der Entwicklung der NATO, an deren Ausrichtung sich auch die Bundeswehr stets zu orientieren hat. So fand hier in den frühen 1990ern ein Wandel vom reinen Verteidigungsbündnis des Kalten Krieges hin zur Wahrnehmung von internationalen Einsätzen und Stabilisierungsoperationen statt. Mit Beginn der russischen Bestrebungen zur Annexion der Krim 2014 fand jedoch wieder eine deutliche Verlagerung hin zur Verteidigung statt, sodass auch die Bundeswehr die Landes- und Bündnisverteidigung deutlicher in den Fokus nimmt.

In diesem Zusammenhang betont der General, dass die Verfügbarkeit zusätzlicher finanzieller Mittel im dreistelligen Milliardenbereich in Anbetracht der aktuellen Ereignisse keinesfalls eine Aufrüstung der deutschen Streitkräfte bedeutet. Vielmehr sei das Ziel die Ausrüstung der Bundeswehr gemäß des bereits bestehenden und beschlossenen Fähigkeitsprofils.

Er schließt damit, dass nun auch die Wahrnehmung dieses Kernauftrages wieder im Vordergrund stehe und man Kräfte aus der Amtshilfe im Rahmen der Covid-19-Pandemie, in der zu Spitzenzeiten bis zu einem Viertel der Gebirgssoldaten eingesetzt war, abziehen müsse.

Zahlreiche namhafte Vertreter der regionalen Politik hatten sich im Offizierheim des Standortes Bad Reichenhall eingefunden

Zusammenarbeit weiterhin wichtig

Nach einer kurzen Besichtigung ausgestellten Geräts der Gebirgsjägerbrigade, knüpfte der Landrat des Landkreises Mühldorf am Inn, Maximilian Heimerl, an die Thematik der Amtshilfe an. „Die Bewältigung der Fallzahlen wäre ohne die Hilfe der Bundeswehr nicht möglich gewesen.“ Zudem hätten die Soldaten einen durchweg positiven Eindruck hinterlassen, sei es durch hohe Engagement und Arbeitswillen, oder durch das bloße Auftreten in der Öffentlichkeit. Der Brigadekommandeur bekräftigte diesen Eindruck und fügte hinzu, dass er stolz auf seine Soldaten und beruhigt in der Gewissheit sei, dass sie durch ihre hohe Anpassungsfähigkeit auch fachfremde Aufgaben mit Bravour meistern.

Neben den Kernthemen Sicherheitspolitik und Amtshilfe wurden weitere Handlungsfelder, wie der Katastrophenschutz und die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit in diesem Bereich besprochen. Um diese effektiv zu gewährleisten, sei ein regelmäßiger Austausch zwischen der Gebirgsjägerbrigade und den regionalen politischen Würdenträgern in Südostbayern erforderlich, wie er an diesem Tag stattgefunden hat. Somit kam man überein, dass eine Veranstaltung im Charakter des Bad Reichenhaller Sicherheitsgesprächs in regelmäßiger Taktung anzustreben sei.

Pressemitteilung der Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“

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