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Finanzielle Unterstützung für ein Stück Stadtgeschichte

Sanierung der Bad Reichenhaller Stadtmauer wird mit 230.000 Euro gefördert

Scheck von über 230.000 Euro für die Instandhaltung der Stadtmauer Bad Reichenhall
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StM Blume (r.) mit StMin Michaela Kaniber (l.) und OB der Stadt Bad Reichenhall Dr. Christoph Lung (m.)

Erfreuliche Nachrichten für Bad Reichenhall: Kunstminister Markus Blume gibt Fördermittel für Sanierung des oberbayerischen Baudenkmals bekannt.

Die Mitteilung im Wortlaut:

München - Die Sanierung des Abschnitts „Anton-Winkler-Straße“ der Stadtmauer in Bad Reichenhall wird mit 230.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds unterstützt. Das gab Kunstminister Markus Blume in München bekannt. „Die historische Stadtmauer in Bad Reichenhall diente einst zum Schutz des weißen Goldes. Heute trägt das mittelalterliche Baudenkmal entscheidend zum Flair der Salzstadt bei. Ich freue mich, dass wir die Instandsetzung dieses geschichtsträchtigen Bauwerkes mit Mitteln aus dem Entschädigungsfonds unterstützen können“, betonte Kunstminister Markus Blume anlässlich der Förderzusage.

Der etwa 45 Meter lange Abschnitt der Stadtmauer schließt den westlichen Stadtbereich von Bad Reichenhall ab. Das Bauwerk geht im Kern bis in das 12. Jahrhundert zurück. Es besteht aus zweischaligem, in der Mittellage lose verfülltem Bruchsteinmauerwerk, das bis auf Höhe des ehemaligen Wehrganges eine Mauerstärke von etwa zwei Metern aufweist. Die Schildwand des Wehrganges ist wiederum lediglich 30 bis 60 Zentimeter stark. Sie verfügt über eine Reihe noch erhaltener Schießschartenöffnungen, bei denen manche Befunde ehemaliger Brettläden aufweisen. Die beidseitig unverputzten, hohen Bruchsteinmaueroberflächen prägen das Stadtbild und veranschaulichen bis heute das mittelalterliche Stadtgefüge von Bad Reichenhall.

Der Sanierungsschwerpunkt umfasst insbesondere die Instandsetzung statisch relevanter Schäden am zweischaligen Mauerwerksaufbau infolge von Auswaschung der Bindemittelbestandteile des Mörtelverbandes.

Eigentümerin des Baudenkmals ist die Stadt Bad Reichenhall. Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst verwaltet und gemeinsam vom Freistaat und den Kommunen getragen. Den Bewilligungsbescheid erlässt das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege, mit dem die Maßnahme abgestimmt ist. Die Maßnahme wird durch das Landesamt für Denkmalpflege auch fachlich begleitet.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

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