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Gleichzeitig Aufruf zur Impfung

Reichenhaller Hoteliers fühlen sich von Politik klar benachteiligt: „Zum Bauernopfer gemacht“

Coronavirus - Österreich
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Vor allem Hotellerie, Gastronomie und Schausteller trifft die Pandemie hart. (Symbolbild)

Die Reichenhaller Hoteliers fühlen sich durch die Politik benachteiligt. Hier könnt Ihr die Erklärung im Wortlaut lesen:

Die Pressemeldung im Wortlaut:

Bad Reichenhall - Leider fällt den Verantwortlichen nach fast zwei Jahren Pandemie wieder nichts Neues ein, wie Hotels und Restaurants zu schließen. Natürlich ist man sich in dieser Berufssparte dem Ernst der Lage bewusst. Auch die Impfung muss voran getrieben werden. Aber gerade diese Branche hat am meisten gelitten und es dann verstanden, sich den neuen Gegebenheiten mit ausgearbeiteten Hygienekonzepten und Investitionen zur Verbesserung des Hygienestandards  anzupassen. Zusätzliche Arbeiten wie Registrierung und Impfstatuskontrolle der Gäste wurden bereitwillig umgesetzt. Es wurde sehr viel zur Pandemiebekämpfung unternommen, um einen sicheren Aufenthalt zu ermöglichen. Dies zeigt auch eine Umfrage unter einigen Reichenhaller Hotels, welche im RUFO organisiert sind. So gab es dort in dieser Saison keine Coronafälle unter den Hotelgästen und somit liegt die Inzidenz von Übernachtungsgästen bei „Null“. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Restaurants. In anderen Regionen in Bayerns wird es wohl kaum anders sein. 

Während und nach dem zweiten Lockdown merkten doch viele, wie sehr ein Essen im Lieblingsrestaurant oder eine Übernachtung zur Erholung in einem Hotel fehlte. Aber diese fehlen vielleicht nach diesem Lockdown, weil es schon wieder einen herben finanziellen Einschnitt gibt, oder wie ein Kollege berichtet wieder Arbeitskräfte auf nimmer Wiedersehen abwandern und man sich so zur Aufgabe eines Betriebes entschließt. Auch unsere Arbeitnehmer haben finanzielle Einbußen und leiden für Fehlentscheidungen und dies alles für nichts und wieder nichts. 

Aber die Verantwortlichen haben wiederum die Zeit nicht genutzt um aus den vergangenen Lockdowns zu lernen. Unsere Branche ist auch bei den jetzigen schweren Zeiten ganz klar nicht der Pandemietreiber. Statt dessen werden wir wiederum zum Bauernopfer gemacht, um der Bevölkerung zu zeigen, dass etwas unternommen wird. Aber es hilft nichts, uns falscherweise als schwarze Schafe hinzustellen. Denn die Wahrscheinlichkeit den Virus in Beherbergungsbetrieben weiter zu tragen ist bei den Vorkehrungen und Kontrollen auch gleich null, nachdem auch in den Betrieben keine Coronafälle auftreten. Durch die Schließungen werden sich bei uns die Coronazahlen kaum verändern. Denn wo vorher nichts war wird auch später auch nichts sein. Statt dessen befeuert man wieder ein unkontrolliertes Zusammentreffen auf engsten Raum im privaten Bereich und man gibt geschützte Konzepte auf.

Wir sind nicht für Schulschließungen, aber nur zum Vergleich, liegt die Inzidenz bei den Schülern und Kindergartenkinder im Berchtesgadener Land bei etwa 2000, oder laut Pressemittteilung des Landratsamtes vom 25.11.2021 etwas mehr als 30% der aktiven Coronafälle im Berchtesgadener Land.

Nach unserer Meinung bekämpft man die Pandemie nicht in dem die vorbildlichen Bereiche geschlossen werden. Das wäre ja so wenn man was gegen die Raser im Straßenverkehr unternehmen will und als Konsequenz das Fahrradfahren verbietet.

Darum ist unser Appell, die Hygienemaßnahmen einzuhalten und sich impfen zu lassen. Nur so werden die Inzidenzen fallen, Krankenhäuser werden entlastet und wir können wieder ein normaleres Leben führen.

Pressemeldung Reichenhaller Unternehmerforum

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