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Umfassende Modernisierung

Neue Kaserneneinfahrt für die Hochstaufen-Kaserne in Bad Reichenhall

Der Fachbereichsleiter Hochbau, Leitender Baudirektor Martin Julinek, vom Staatlichen Bauamt Traunstein übergibt symbolisch den Schlüssel für die neue Kaserneneinfahrt der Hochstaufen-Kaserne an Oberst Peter Eichelsdörfer.
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Der Fachbereichsleiter Hochbau, Leitender Baudirektor Martin Julinek, vom Staatlichen Bauamt Traunstein übergibt symbolisch den Schlüssel für die neue Kaserneneinfahrt der Hochstaufen-Kaserne an Oberst Peter Eichelsdörfer.

Die Hochstaufen-Kaserne in Bad Reichenhall kann auf eine lange Tradition als Bundeswehrstandort der Gebirgstruppe zurückblicken. Weite Teile der Bestandsgebäude stammen in ihrer Grundsubstanz aus dem Jahr 1934. Um den Standort zeitgemäßen Bedürfnissen anzupassen, findet nun eine umfassende Modernisierung statt. Ein erster wesentlicher Baustein der Modernisierungsstrategie konnte am 30. September an den stellvertretenden Brigadekommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23 und Standortältesten Oberst Peter Eichelsdörfer übergeben werden. Dies umfasst die neue Kaserneneinfahrt, das neue Wachgebäude und den neuen Munitionsaufbewahrungsort.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Bad Reichenhall - Die vorhandene Haupteinfahrt zur Kaserne von der Nonner Straße wurde Richtung Norden in den zentralen Teil der Liegenschaft verlegt, um die Verkehrserschließung zu optimieren und den neuesten Sicherheitsanforderungen zu entsprechen. In unmittelbarer Nähe zum neuen Einfahrtstor entstanden Parkplätze für Besucher der Kaserne. Auf der Nonner Straße wurde eine Haltebucht für Lkw und Busse erstellt, um den fließenden Verkehr nicht durch haltende Fahrzeuge zu behindern. Die bisher bestehende Einfahrt wird nach einer ausführlichen Test- und Inbetriebnahmephase des neuen Zufahrtsbereichs verschlossen und wird im Zuge der Realisierung der neuen Regenwassereinleitstelle der Gesamtliegenschaft in die Saalach zurückgebaut. Im Rahmen des Probebetriebes kann die neue Kasernenzufahrt im Zeitraum vom 1. bis 14. Oktober 2021 während der Tagesdienstzeiten wochentags nur von Standortangehörigen genutzt werden.

Für Besucher, Baufirmen und Lieferverkehr steht bis zum Ende des Probebetriebes noch die alte Kasernenzufahrt zur Verfügung. Das neue Wachgebäude besteht aus Stahlbeton-Halbfertigteilen mit Kerndämmung, die Satteldachkonstruktion wurde in Holz ausgeführt. Es fügt sich in die umgebende Bebauung ein. Der eingeschossige Massivbaukörper ist optisch und funktional aufgeteilt in einen Wach-, einen Arrest- und einen Technikbereich mit modernen Dienst-, Bereitschafts- und Ruheräumen. Der bisher räumlich vom Wachgebäude getrennte Munitionsaufbewahrungsort wurde nun in unmittelbarer Nähe des Wachgebäudes errichtet. Das ermöglicht die permanente Überwachung und sorgt für eine organisatorische Optimierung des Kasernenbetriebs.

Die Baukosten betrugen für diese Maßnahmen zusammengenommen rund 6 Millionen Euro. Die Baumaßnahmen wurden im Oktober 2018 begonnen und im September 2021 fertiggestellt. Oberst Eichelsdörfer bedankte sich im Rahmen der feierlichen Übergabe ganz herzlich bei allen beteiligten Institutionen für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. „Der Eingangsbereich der Kaserne ist wie eine Visitenkarte. Wir sind sehr glücklich, die neue Kaserneneinfahrt mit dem Wachgebäude und der Munitionsaufbewahrungsfläche in dieser ansprechenden und gelungenen Form entgegen nehmen zu dürfen. Für uns ist heute ein großer Freudentag.“ Für die Planung und bauliche Umsetzung zeichnet das Staatliche Bauamt Traunstein verantwortlich. Die Projektentwicklung und Umsetzung wurde seitens des Maßnahmenträgers durch das Kompetenzzentrum Baumanagement München des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen der Bundeswehr begleitet.

Die Maßnahmen markieren den Auftakt weiterer umfangreicher Bautätigkeiten auf dem Gelände der Hochstaufen-Kaserne, die den Standort zu einem der modernsten der Bundeswehr machen, um das hochspezialisierte Anforderungsprofil der Gebirgstruppe auch zukünftig zu erfüllen. Auf der Liegenschaft entsteht darüber hinaus weitere moderne Infrastruktur im Rahmen von Neu- oder Umbauten. Hierzu zählen unter anderem Unterkunftsgebäude, eine Hallenschießanlage, Lager- und Abstellhallen, Instandsetzungsflächen sowie Parkhäuser für die privaten Fahrzeuge der Bediensteten. Alle Baumaßnahmen entsprechen dabei höchsten Energieeffizienzstandards und ermöglichen damit einen aktiven Beitrag in den Klimaschutz.

Pressemitteilung Staatliches Bauamt Traunstein/Gebirgsjägerbrigade 23

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