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Was ist in Bad Reichenhall passiert?

Blutiger "Tatort" gibt der Polizei große Rätsel auf

Bad Reichenhall - Absperrband, die Silhouette einer Leiche mit Kreide abgezeichnet, Kunstblut und Grabkerzen - am Rathausplatz in Bad Reichenhall ist in der Nacht auf Mittwoch täuschend echt ein Tatort "konstruiert" worden.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, da am "Tatort" auch ein fiktiver Zeitungsbericht abgelegt worden war, in dem von einem angeblichen Mord vor einer Flüchtlingsunterkunft in Bad Reichenhall die Rede war.

"Wie lange wollt Ihr noch zuschauen? Muss es erst euch selbst oder einen Eurer Liebsten treffen?", heißt es in dem "Zeitungsartikel" des in Wahrheit nicht existenten "Oberbayerischen Tagblatt" unter anderem. Von zwölf Messerstichen gegen einen jungen Einheimischen ist weiter die Rede, außerdem davon, dass der mutmaßliche Täter ein verurteilter Straftäter gewesen sei und sogar eine elektronische Fußfessel getragen habe.

Angeblich hätten die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium deswegen sogar eine Pressemitteilung gesteuert - was natürlich nicht stimmt, denn den "Mord" hat es natürlich nicht gegeben.

Blutige "Tatorte" in Bad Reichenhall konstruiert

 © privat
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Makabrer Spiegel aufgeklebt

Besonders makaber: Auf dem "Zeitungsartikel" ist eine Art Spiegel aufgeklebt worden, darunter steht als Bildunterschrift: "Bild des Opfers". Schaut man auf den Artikel, erkennt man sich selbst im Spiegel...

Doch was steckt wirklich dahinter? Das versucht die Polizei in Bad Reichenhall nun herauszufinden. "Wir ermitteln in diesem Fall. Bei uns läuft das Telefon heiß", sagte ein Beamter

Blutige "Tatorte" in Bad Reichenhall konstruiert

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. Ein rechtsradikaler Hintergrund kann derzeit nicht ausgeschlossen werden. Laut dem Bericht hatten sich auch Leser an die Zeitung gewandt und von weiteren Fällen berichtet, die bereits rund zehn Tage zurückliegen würden.

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