Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“

Gebirgsjägerbrigade 23 sammelt für die Kriegsgräberfürsorge

Bad Reichenhall - Auch und besonders in diesem Jahr bittet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wieder um Ihre großherzige Spende bei der diesjährigen Kriegsgräbersammlung.

Soldatinnen, Soldaten, zivile Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“ und des Standortes Bad Reichenhall führen im Zeitraum 16. Oktober bis 1. November in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land die Haus- und Friedhofsammlung durch. Die Corona-bedingten Abstandsregeln und Hygienevorschriften werden bei den Sammlungen eingehalten. Das Geld kommt dem „Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.“ zugute.


Die Friedensarbeit des Volksbundes umfasst die Pflege von 832 Kriegsgräberstätten in 46 Ländern. Fast 2,8 Millionen Tote beider Weltkriege sind dort bestattet und jährlich werden über 20.000 Opfer von Krieg und Gewaltherrschaften auf diese „Mahnmale für den Frieden“ umgebettet und die Angehörigen benachrichtigt.

Die Gräberdatenbank www.volksbund.de/graebersuche.html wird ständig erweitert. Aktuell umfasst sie über 4,81 Mio. Verlustmeldungen. Jeder Name steht für ein Kriegsschicksal und damit auch für ein Familienschicksal.


Lernorte der Geschichte“: Seit 1953 arbeitet der Volksbund mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf den Kriegsgräber- und Gedenkstätten Europas. Jährlich treffen sich über 20.000 junge Menschen aus verschiedenen Ländern bei den Workcamps und Jugendbegegnungen im In- und Ausland und in den vier Jugendbegegnungs- und Bildungseinrichtungen (Golm, Lommel, Niederbronn, Ysselstein).

Die Bundeswehr unterstützt den Volksbund seit ihrer Aufstellung 1955 in vielfältiger Weise bei der Erfüllung seiner humanitären und gesellschaftspolitischen Zielsetzung. Trotz Aussetzung der allgemeinen Wehrpflicht, Einsatzverpflichtungen im Ausland und weiterer mit der Bundeswehrreform einhergehenden personellen und infrastrukturellen Veränderungen, wird diese Hilfe weiterhin im Rahmen der Möglichkeiten gewährt. Der Volksbund muss fast zwei Drittel der für seine Arbeit erforderlichen Mittel selbst aufbringen. Darum ist der Volksbund auch in diesem Jahr auf Spenden angewiesen – aber sicher. Um das Risiko einer Infektion möglichst gering zu halten, werden die Sammlerinnen und Sammler Mund-Nase-Schutzmasken tragen und auf einen Mindestabstand von 1,50 m achten.

Der Standortälteste Bad Reichenhall bittet um freundliche Aufnahme seiner freiwilligen Sammler und um eine großzügige Spende.

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“

Rubriklistenbild: © picture alliance/Bernd Wüstneck/dpa-Zentralbild/dpa

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