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Freier Fall für den guten Zweck

Gebirgsjägerbrigade 23 übergibt Spendencheck an die Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land

Oberstabsfeldwebel Jürgen Brandhuber und Brigadegeneral Maik Keller übergeben den Spendencheck über 1000 Euro feierlich an die Vorsitzende der Kinderkrebshilfe BGL + TS, Rosmarie Baumgartner.
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Oberstabsfeldwebel Jürgen Brandhuber und Brigadegeneral Maik Keller übergeben den Spendencheck über 1000 Euro feierlich an die Vorsitzende der Kinderkrebshilfe BGL + TS, Rosmarie Baumgartner.

Der Kommandeur und der Freifallbeauftragte Gebirgsjägerbrigade 23 übergaben am 28. Januar feierlich einen Spendencheck an die Kinderkrebshilfe Berchtesgadener Land und Traunstein. Hintergrund war eine, im Juli vergangenen Jahres durchgeführte Aktion in Zusammenarbeit mit dem Kommando Spezialkräfte, bei der es die Möglichkeit gab, gegen eine Spende einen Tandemsprung zu absolvieren. Der Erlös der Aktion wurde nun gespendet.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Bad Reichenhall - Der Himmel ist strahlend blau, als die Maschine vom Typ M28 vom Flugplatz abhebt und damit die Freifallwoche der Gebirgsjägerbrigade 23 einläutet. An Bord: Freifall-befähigte Soldaten der Gebirgsjäger und des Kommandos Spezialkräfte, sowie deren wertvolle Fracht, Soldaten ohne Sprunglizenz, die nun die Möglichkeit haben, gegen eine Spende die einzigartige Erfahrung des freien Falles als „Passagier“ im Tandemsprung zu machen. Viele weitere Male soll die Maschine in dieser Woche abheben, um zum einen die notwendigen Pflichtsprünge zum Lizenzerhalt zu gewährleisten und gleichzeitig einem wohltätigen Zweck zu dienen.

„Die Freifallbefähigung liefert einen wichtigen Beitrag zu modernen militärischen Operationen und ergänzt das Profil der Gebirgstruppe“, so Brigadegeneral Maik Keller. Ihr Auftrag besteht darin, innerhalb kürzester Zeit auch in unwegsames Gelände vorzudringen, um so etwa wichtige Aufklärungsergebnisse zu liefern, ehe die Hauptkräfte dort eintreffen. So spannend der Auftrag auch ist, so fordernd und voraussetzungsvoll ist die auch Ausbildung und das notwendige Training zum Erhalt der Fähigkeit. „Wir freuen uns natürlich immer, wenn es wieder ans Springen geht.“, meint der Freifallbeauftragte der Brigade, Oberstabsfeldwebel Jürgen Brandhuber. „Aber bis zu sechs Sprünge am Tag in voller Montur können auch mal in die Knochen gehen.“ Dabei ist stets höchste Aufmerksamkeit geboten, nicht nur beim Sprung und der Landung, sondern vor allem auch beim Packen der Schirme.

„Ein Fehler und der Schirm öffnet nicht. Zum Glück haben wir immer noch einen Reserveschirm dabei.“, fügt der Oberstabsfeldwebel zwinkernd hinzu. Wie in allen Bereichen ihrer Fähigkeiten, sind auch hier die Anforderungen an die Kommandosoldaten der Spezialkräfte noch größer. So wird die Kooperation mit den Gebirgsjägern genutzt, um neben einem jährlich stattfindenden, mehrwöchigen Sprungtraining in den USA, das Springen mit Personen als Zusatzlast zu üben. Gleichzeitig ist die Brigade dankbar für die Unterstützung und die Möglichkeit, eine derartige Spendenaktion durchzuführen, die ohne das KSK nicht denkbar wäre. Spendenaktionen finden inzwischen regelmäßig in der Gebirgsjägerbrigade statt. So wurde etwa im April letzten Jahres ebenfalls ein Spendencheck an die Kinderkrebshilfe Traunstein und Berchtesgadener Land übergeben.

Strahlend blauer Himmel herrscht am Morgen des 28. Januar zwar nicht, dichter Schnee fällt vor den Fenstern, dafür strahlt die Vorsitzende des Vereins zur Betreuung krebskranker Kinder und ihrer Familien in den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein – Freunde der Kinder e.V., Rosmarie Baumgartner, umso mehr, als Brigadegeneral Keller und Oberstabsfeldwebel Brandhuber den Spendencheck über 1000 Euro feierlich übergeben.

Pressemitteilung Hauptmann Thomas Schmaus – Pressestelle Gebirgsjägerbrigade 23

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