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Polizei sucht dringend Zeugen

53-Jährige bleibt im Gebiet des Müllnerhörndls verschwunden

Bad Reichenhall - Die Polizei sucht nach der 53-jährigen Münchenerin. Sie wurde zuletzt am Freitag, 24. Juli, in einem Hotel in Bad Reichenhall gesehen. Sie war auf Wanderurlaub und ist seit Freitag spurlos verschwunden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Münchnerin wurde zuletzt am Freitag, den 24. Juli in einem Hotel in Bad Reichenhall gesehen
  • Sie ging vermutlich wandern, kam aber nicht zurück
  • Die Vermisstensuche verlief bislang ohne Erfolg
  • Am Montag wird die Suche fortgesetzt

Update, 28. Juli, 9 Uhr - Zeugenaufruf

Wie das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mitteilt, wurden die umliegenden Wandergebiete am Samstagnachmittag, den 25. Juli genau durch eine Hubschrauberbesatzung der Polizei überprüft. Diese setzten Bolizeibergführer ab, der letztlich im Gipfelbuch des Nordgipfels des Rabensteinhorns einen Eintrag der Vermissten fand. Es war der einzige Eintrag, der am 24. Juli dort eingetragen wurde.

Eine zeitliche Angabe war jedoch nicht hinterlassen worden. Es ist nicht auszuschließen, dass auch andere Wanderer den Gipfel besucht, sich aber nicht im Gipfelbuch eingetragen haben bzw. die umliegenden Wanderwege an diesem Tag nutzten, wo ihnen Frau Bundschuh möglicherweise begegnet ist. Aufgrund der zeitlichen Abfolge des Tagesablaufs könnte die Vermisste den Eintrag im Gipfelbuch um die Mittagszeit/frühen Nachmittag des 24. Julis vorgenommen, sich dort noch kurze Zeit aufgehalten und danach den Rückweg angetreten haben. Am späten Nachmittag, gegen 17.45 Uhr, wurde sie von ihrem Ehemann per Messengerdienst auf ihrem Handy kontaktiert.

jv/Polizeipräsidium Oberbayern Süd

Update, 20.13 Uhr - 53-Jährige bleibt im Gebiet des Müllnerhörndls verschwunden

Die im Gebiet zwischen Saalachsee und Thumsee vermisste 53-jährige Wanderin bleibt weiterhin verschwunden; auch am Montag war ein Polizeihubschrauber mit einem Bergwachtmann und einem Polizeibergführer unterwegs, um gezielt schlecht einsehbare Bereiche aus der Luft abzusuchen.

Bergwacht und Polizei gehen fest davon aus, dass die Frau im Gebiet rund um das Müllnerhörndl sein muss, denn am vergangenen Samstagnachmittag fand ein zuvor per Heli abgesetzter Polizeibergführer einen Eintrag der Vermissten im Gipfelbuch des Pflasterbachhörndls (mittlerer Gipfel zwischen dem Rabensteinhorn (Süden) und dem Müllnerhorn (Norden). Es war der einzige Eintrag am Freitag (24. Juli 2020), allerdings ohne eine Uhrzeit. Es kann sein, dass am Freitag auch andere Wanderer den Gipfel besucht, sich aber nicht im Gipfelbuch eingetragen haben oder die Vermisste im Gebiet zwischen Thumsee und Saalachsee getroffen haben. Rekonstruiert man den Tagesablauf, so könnte es sein, dass sich die Vermisste um die Mittagszeit oder am frühen Nachmittag ins Buch eingetragen hat und nach einem kurzen Aufenthalt wieder abgestiegen ist. Am späten Freitagnachmittag gegen 17.45 Uhr schickte ihr Ehemann über WhatsApp eine Nachricht, die auf das Handy der Vermissten zwar übertragen, aber nicht gelesen wurde. Das Handy ging danach wegen eines leeren Akkus vom Netz und ist seitdem nicht mehr erreichbar oder zu orten.

Update, 16.13 Uhr - Vermisste trug sich im Gipfelbuch des Rabensteinhorns ein

Weiterhin suchen Bergwacht und Polizei nach der vermissten 53-jährigen Wanderin. Wie die Polizei jetzt bekannt gibt, konnte bereits am Samstag bei der Überprüfung der umliegenden Wandergebiete durch eine Hubschrauberbesatzung der Polizei, die einen Polizeibergführer absetzte, im Gipfelbuch des Nordgipfels des Rabensteinhorns (Pflasterbachhorn) ein Eintrag feststellen werden, welcher der Vermissten zuzuordnen ist. 

Demnach war es der einzige Eintrag, der am 24. Juli dort gemacht wurde. Eine zeitliche Angabe war allerdings nicht hinterlassen worden. Die Polizei will nicht ausschließen, dass auch andere Wanderer den Gipfel an diesem Tage besuchten, sich aber nicht im Buch eintrugen bzw. die umliegenden Wanderwege an diesem Tag nutzten und eventuell die Vermisste sahen.   

Aufgrund der zeitlichen Abfolge könnte die Vermisste laut Polizei den Eintrag im Gipfelbuch um die Mittagszeit bzw. am frühen Nachmittag des 24. Juli vorgenommen und danach den Rückweg angetreten haben. Am späten Freitagnachmittag, gegen 17.45 Uhr, wurde Frau Bundschuh dann von ihrem Ehemann per WhatsApp auf ihrem Handy kontaktiert. Die Nachricht wurde zwar übertragen, aber nicht gelesen. 

Erstmeldung:  Suche wird fortgesetzt

Wie die Polizeiinspektion Bad Reichenhall auf Anfrage von bgland24.de mitteilte, sind seit Montagmorgen (27. Juli) wieder Bergwacht und mindestens ein Polizeihubschrauber im Einsatz, um die Suche nach der Vermissten fortzusetzen. Am vorangegangenen Sonntag (26. Juli) musste diese vorerst wegen widriger Wetterbedingungen abgebrochen werden. Wie bgland24.de berichtete, hatte ein Großaufgebot aus rund 50 Einsatzkräften von Bergwacht und Polizei am Samstag bis spät in die Nacht und am Sonntag seit 7 Uhr in der Früh nach der Vermissten gesucht.

Mit insgesamt zwölf Fußtrupps, mehreren Hunden, einem Hubschrauber und zwei Drohnen wurde das Gebiet zwischen Thumsee und Saalachsee rund um das Müllnerhörndl, das Pflasterbachhörndl, das Rabensteinhorn, den Kranzlstein und den Gebersberg intensiv abgesucht, nachdem ein Gipfelbuch-Eintrag von Freitag offenbar von der Vermissten stammt.

Vermisstensuche bei Bad Reichenhall am 26. Juli 2020

 © BRK BGL
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Der Artikel wird bei neuen Erkenntnissen und aktuellen Informationen aktualisiert.

mda

Rubriklistenbild: © dpa

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