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„Die Blumenwiese ist wirklich etwas für´s Herz“

Blumenwiese erfreut die Besucher des Friedhofs St. Zeno in Bad Reichenhall

Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung und Stadtgartenmeister Martin Haberlander begutachten den neuen „Kreuzweg“ auf dem Friedhof St. Zeno (v.r).
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Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung und Stadtgartenmeister Martin Haberlander begutachten den neuen „Kreuzweg“ auf dem Friedhof St. Zeno (v.r).

„Die Blumenwiese ist wirklich etwas für´s Herz“, stellte Oberbürgermeister Dr. Christoph Lung fest und schloss sich damit dem Urteil von so manchem Friedhofsbesucher an, der in den letzten Wochen schon seine Freude an der bunten Blumenpracht auf dem Friedhof St. Zeno hatte.

Die Mitteilung im Wortlaut:

Bad Reichenhall - Bereits Ende April hatten sich der Oberbürgermeister und der Umweltreferent des Stadtrats Michael Nürbauer bei einem Ortstermin von Stadtgartenmeister Martin Haberlander die Pläne der Stadtgärtnerei erläutern lassen, die große Grünfläche entlang der Urnenmauer auf dem Friedhof St. Zeno in eine Blumenwiese zu verwandeln und so den Friedhofsbesuchern einen besonders ansprechenden Rückzugsort zu schaffen. Dass dieses Ansinnen sehr gelungen umgesetzt wurde, davon überzeugte sich Dr. Lung nun knapp 5 Monate später. Denn die Stadtgärtner haben sich ein ganz besonderes Konzept überlegt: Sie unterteilten die 1300 m² große Fläche in 4 Quadrate und verwendeten diagonal jeweils 2 verschiedene Aussattypen.

Entstanden ist eine Art „Kreuzweg“ mit einer begehbaren Rasenfläche, dessen Mitte passenderweise ein Christusdorn ziert. Die sogenannte „Gleditsia triacanthos“, auch Lederhülsenbaum oder falscher Christusdorn genannt, wird bis zu 20 Meter hoch, ist robust, winterhart und verträgt das Stadtklima sehr gut. Aufgrund seiner Dornen, die dem Kreuzweg entsprechend an eine Dornenkrone erinnern, wird der Baum von Katzen gemieden und ist daher ein hervorragender Rückzugsort für Vögel. 

Die beiden nun blühenden Flächen wurden im Mai 2021 ausgesät. Aus der ein- und überjährigen Saatmischung „Wehretaler Sommertraum“ entstanden zwischenzeitlich unter anderem Sonnenblumen, Sonnenhut, roter Lein, Strohblumen, Schmuckkörbchen und Malven, die je nach Sorte eine Höhe von 80 bis 150 cm erreichen. Nach Ende der Vegetationsperiode wird diese Blumenwiese gemäht. Die Aussaat auf den anderen beiden Flächen erfolgte im September, ist mehrjährig und wird ein- bis zweimal im Jahr gemäht. Die Zusammensetzung des sogenannten „Staudenzaubers“ beinhaltet neben vielen bekannten Duft- und Gewürzkräutern auch langlebige Blütenstauden, die zu den unterschiedlichsten Zeiten auf dem Boden wachsen.

„Diese Aussaat enthält eine große Bandbreite vorwiegend mehrjähriger insektenliebender und nektartragender Arten und Sorten, außerdem wurde auf eine hohe Trockenstabilität im Sommer geachtet sowie auf die Nützlichkeit für die heimische Insektenwelt“, erklärte Haberlander. Während die ursprüngliche Grünfläche intensiv gepflegt und bis zu zehnmal im Jahr gemäht werden musste, leistet das neue Konzept mit weniger Aufwand einen deutlich positiven Beitrag nicht nur aus ökologischer Sicht, sondern eben auch für das Herz der Besucher, die durch die aufgestellten Bänke zum Verweilen eingeladen werden.  

Zusätzliche Bänke werden auch noch an der Friedwiese aufgestellt, die der Oberbürgermeister im Anschluss begutachtete. Denn auch hier hat sich zwischenzeitlich einiges getan: Die Rosenumrandung erblüht und ein Gedenkstein zeigt, dass die Friedwiese als letzte Ruhestätte bereits gut angenommen wurde. Auch einen eigens für Kerzen und Kränze aufgestellten Ständer haben bereits viele Angehörige genutzt.

Oberbürgermeister Dr. Lung bedankte sich bei Stadtgartenmeister Haberlander für die schöne und würdevolle Gestaltung des Friedhofes St. Zeno und bat insbesondere darum, seinen Dank auch an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtgärtnerei weiterzugeben, die mit ihrer gelungenen, kreativen Arbeit sicherlich einen bleibenden Eindruck bei den Besuchern hinterlassen werden.

Pressemitteilung Große Kreisstadt Bad Reichenhall

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