Am Mittwoch am Bahnhof

Nach Bombensuche in Bad Reichenhall: Keine Gefahr an den untersuchten Stellen festgestellt

Bagger sucht Bombe in Gleis
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Ein Bagger soll bei der Suche nach einer angeblichen Weltkriegsbombe helfen.

Bad Reichenhall - Weil vermutet wurde, dass sich im Bahnhofsbereich eine Weltkriegsbombe befinden könnte, herrschte am Mittwoch Aufregung in Bad Reichenhall.

Update, 20. August 7.30 Uhr - Pressemitteilung der Polizei Bad Reichenhall


Im Rahmen der aktuellen Baumaßnahmen der DB-Bahn auf der Bahnstrecke von Berchtesgaden nach Freilassing wurden im Gleisbereich zwei Verdachtsfälle auf mögliche Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg festgestellt. Nach näherer Untersuchung konnte der Verdacht im Gleisbereich Höhe Pulverturm erfreulicherweise bereits am Vortag ausgeräumt werden.

Am 19. August kam es in Bad Reichenhall zu einem Einsatz von Rettungskräften.

Der Verdachtsfall im Gleisbereich Höhe Schrankenparkplatz Innsbrucker Straße (P9) musste am Vormittag des 19. August mit der gebotenen Vorsicht noch näher begutachtet werden. Die Anwohner im Umkreis des für die Untersuchung notwendigen Sicherheitsbereiches wurden im Vorfeld informiert und hatten ihre Anwesen verlassen.

Gegen 10.10 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Wie sich herausstellte, handelte es sich bei der Örtlichkeit tatsächlich um einen Bombentrichter, in welchem sich jedoch nur noch ein altes Eisenstück befand.

Der Malteser Hilfsdienst, das BRK, die Feuerwehr Bad Reichenhall, die Bundespolizei, die Polizeiinspektion Bad Reichenhall mit unterstützenden Kräften, die Stadt Bad Reichenhall und das Landratsamt Berchtesgadener Land begleiteten mit insgesamt 66 Einsatzkräften die Arbeiten, um den sicheren Verlauf zu gewährleisten und gegebenenfalls weitere Maßnahmen einzuleiten.

Update, 13.00 Uhr:

Elf ehrenamtlichen Einsatzkräfte der BRK-Bereitschaft Bad Reichenhall und das Team des BRK-Fachdienstes „Information und Kommunikation“ haben am Mittwochvormittag zusammen mit fünf Einsatzkräften des Malteser Hilfsdienstes (MHD) Berchtesgadener Land die Suche nach vermeintlichen Weltkriegsbomben an der Eisenbahn-Strecke abgesichert und standen für eine eventuelle Evakuierung von betroffenen Anwohnern in Bereitschaft. Kurz nach 10 Uhr konnte die Polizei dann Entwarnung geben, da bei den Sondierungsarbeiten einer Spezialfirma aus Hannover keine Bomben gefunden wurden.

Am Parkplatz Stadtmitte Höhe der neuen Saline fanden die Experten keine Bombe; an der zweiten Verdachtsstelle auf Höhe des Pulverturms kamen alte Schienengleise zum Vorschein. BRK-Kreisbereitschaftsleiter Florian Halter dankt allen ehrenamtlichen Einsatzkräften, die sich für den Einsatz extra frei genommen und ihre Fahrzeuge besetzt haben.

Auch der Betreute Fahrdienst für Menschen mit Behinderungen stand für den Transport von Gehbehinderten, Rollstuhlfahrern und Liegend-Patienten in Bereitschaft, musste aber nicht eingreifen, da keine Evakuierung notwendig war.

Erstmeldung, 19. August, 10.23 Uhr:

Am Mittwochvormittag kam es zu Aufregung am Bahnhof in Bad Reichenhall. Dort wird am Parkplatz Stadtmitte derzeit gebaut. Bei diesen Bauarbeiten wurde der Verdacht, dass im Gleisbereich eine Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg liegen könnte wach. Wie Alexander Huber, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, auf Nachfrage von BGLand24.de berichtet, hat sich dieser Verdacht nicht bestätigt. Die Sicherheitsbehörde der Stadt Bad Reichenhall habe nach einer Bedrohung gesucht und Entwarnung geben können.

jv

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