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Staatsbad Bad Reichenhall zieht Bilanz

Eindeutige Zeichen eines Aufwärtstrends: Trotz Pandemie mehr Übernachtungen 

Die Vergleichsstatistik des Bayerischen Staatsbads in Bad Reichenhall.
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Die Vergleichsstatistik des Bayerischen Staatsbads in Bad Reichenhall. Geschäftsführer Dirk Sasse ist überzeugt von einem Aufwärtstrend.

Die Tourismusbranche hatte es in den letzten zwei Jahren nicht leicht. Viele Monate lang herrschten pandemiebedingt Lockdown und Reiseeinschränkungen. In den vergangenen Sommermonaten konnte aber viel ausgeglichen werden.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:

Bad Reichenhall – So waren zwar im Bayerischen Staatsbad Bad Reichenhall die Gästeankünfte leicht rückläufig, dafür wurden rund 35.000 Übernachtungen mehr verzeichnet. Und: Die Gäste bleiben wieder länger.

Über ein halbes Jahr, von Mitte Oktober 2020 bis Ende Mai 2021, dauerte im Berchtesgadener Land der Lockdown. Sämtliche Beherbergungsbetriebe mussten in dieser Zeit geschlossen bleiben. Trotzdem schaut das Staatsbad Bad Reichenhall insgesamt auf ein gutes Tourismusjahr 2021 zurück. Vor allem im Hoch- und Spätsommer konnte viel des Winterverlustes wieder ausgeglichen werden und das, obwohl Testpflichten und Quarantäne-Vorgaben nicht nur die Einreise ausländischer Gäste erschwerten.

Unterm Strich steht bei den Gästeankünften ein überschaubares Minus von 7,38 Prozent. Die Anzahl der Übernachtungen ist hingegen sogar gestiegen, und zwar um 34.461 auf 640.081. Das entspricht einem Plus von 5,69 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders erfreulich ist der Anstieg der Aufenthaltsdauer, so Kur GmbH Geschäftsführer Dirk Sasse. „Die Gäste bleiben wieder länger im Staatsbad. In den letzten Jahren verbrachten sie meist Kurz- oder Wochenendurlaube bei uns, jetzt sind es zunehmend auch wieder ganze Jahresurlaube“. In absoluten Zahlen betrug die Aufenthaltsdauer 5,93 Tage und damit 14,26 Prozent mehr als 2020.

Für Bayerisch Gmain, das Teil des Staatsbads Bad Reichenhall ist, präsentieren sich die Zahlen wie folgt: Die Gästeankünfte gingen zurück, und zwar von 21.968 auf 19.118, die Übernachten sanken um 1,7 Prozent auf 137.149. Dafür nahm die durchschnittliche Aufenthaltsdauer auch hier zu (12,91 Prozent), sie betrug 7,17 Tage.

Bedeutung Kurkliniken

Von den 108.015 Gästen, die im vergangenen Jahr ins Staatsbad Bad Reichenhall reisten, gehen 10,19 Prozent auf das Konto der Kurkliniken. Das bedeutet einen Zuwachs von 3,34 Prozent zum Vorjahr. Die Anzahl der Klinik-Übernachtungen macht 39,34 Prozent aller Übernachtungen im gesamten Staatsbad aus und unterstreicht damit die touristische Bedeutung. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste in den Kurkliniken betrug 22,87 Tage und war damit nur geringfügig höher als 2020 (22,27 Tage).

Während das Durchschnittsalter der Gäste in den Kliniken bei rund 60,29 Jahren lag, waren es außerhalb der Kliniken und Sanatorien 46,10 Jahre. Über 60 Prozent aller Gäste stammten aus den Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen, wobei allein die bayerischen Urlauber 43,47 Prozent ausmachten.

Sehr gut entwickelt hat sich auch die Bettenauslastung im Staatsbad Bad Reichenhall, sie stieg in den Sommermonaten 2021 auf 38,25 Prozent. Im Jahr zuvor lag sie bei 35,76 Prozent. Die Auslastung, der Anstieg der Übernachtungen und die Verlängerung der Aufenthaltsdauer sind für Geschäftsführer Dirk Sasse eindeutige Zeichen eines Aufwärtstrends. „Wir bieten unseren Gästen hochwertige gesundheitliche und touristische Angebote. Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain sind eingebettet in eine wunderbare Alpenkulisse. Ich bin sicher, dass uns erneut eine positive Saison bevorsteht und wir heuer bereits ab Mai sehr gut gebucht sein werden.“

Pressemitteilung des Bayerischen Staatsbads Bad Reichenhall 

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