Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

„Christoph 14“ am Donnerstagvormittag im Einsatz

Bad Reichenhaller (35) überlebt Gleitschirmsturz am Hochstaufen-Gipfelplateau

Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober)
+
Wanderer am Gipfel hatten den Unfall beobachtet und sofort Erste Hilfe geleistet.

Ein 35-jähriger Reichenhaller hat am Donnerstagvormittag (6. Oktober) am Hochstaufen-Gipfelplateau einen Absturz mit seinem Gleitschirm aus geschätzten fünf Metern Höhe mit einer schweren Fußverletzung und Verletzungen am Rückgrat überlebt.

Die Meldung im Wortlaut:

Bad Reichenhall – Der Mann hatte im Reichenhaller Haus übernachtet und wollte dann vom Gipfel aus starten, wobei ihm kurz nach 10 Uhr der Schirm zusammenklappte. Der Pilot hatte Glück im Unglück, da er gerade noch wenige Meter vor den senkrechten Westgrat-Abbrüchen auf der Gipfelwiese einschlug und nicht über die hohen Wände abstürzte.

Wanderer am Gipfel hatten den Unfall beobachtet und sofort Erste Hilfe geleistet. Die Leitstelle Traunstein schickte die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf-Anger und den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ los, dessen Besatzung bereits im Anflug von Traunstein die Notärztin über die Kufe aussteigen ließ. Und dann vom Staufenhof-Landeplatz im Nonner Oberland zwei Reichenhaller Bergretter zum Einsatzort flog.

Die Retter reponierten das ausgerenkte Sprunggelenk des Abgestürzten, lagerten ihn wegen möglicher Wirbelsäulen-Verletzungen schonend in den Luftrettungssack um und packten den Schirm zusammen. Der Heli flog dann vom Gipfel-Landeplatz oberhalb des Reichenhaller Hauses aus die beiden Bergretter und den Schirm zurück ins Tal, nahm dann den Patienten und die Ärztin mit der Winde auf und transportierte den 35-Jährigen ohne Zwischenlandung weiter zum Klinikum Traunstein. Die Bergwacht war rund eineinhalb Stunden im Einsatz; eine Streifenbesatzung der Reichenhaller Polizei nahm den Flugunfall auf.

Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober)

Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober)
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober) © BRK KV BGL
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober)
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober) © BRK KV BGL
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober)
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober) © BRK KV BGL
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober)
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober) © BRK KV BGL
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober)
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober) © BRK KV BGL
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober)
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober) © BRK KV BGL
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober)
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober) © BRK KV BGL
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober)
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober) © BRK KV BGL
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober)
Gleitschirmunfall in Bad Reichenhall vom Donnerstag (6. Oktober) © BRK KV BGL

Teisendorferin (45) kollabiert an der Höllenbachalm

Bereits am Sonntagnachmittag (2. Oktober) kollabierte gegen 13.30 Uhr eine 45-jährige Teisendorferin direkt an der Höllenbachalm am Jochberg. Die Leitstelle Traunstein schickte eine Rettungswagen-Besatzung des Reichenhaller Roten Kreuzes und zusätzlich die Reichenhaller Bergwacht mit ihrem Rettungsfahrzeug über das Bruckthal und den Listanger los, da unklar war, ob der größere Rettungswagen die Einsatzstelle erreichen kann.

Zusätzlich war ein Bergwacht-Einsatzleiter als Ersthelfer von seinem Wohnort in Weißbach aus über die Höllenbach-Forststraße angefahren und hatte die Patientin noch vor Ankunft des Rettungswagens erstversorgt. Die Frau wurde dann zur weiteren Untersuchung in die Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht. Vier Bergretter waren eine gute Stunde lang im Einsatz.

Pressemeldung des BRK KV BGL

Kommentare