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Mann (40) und Frau (19) schwerverletzt

Schrecklicher Unfall mit ATV am Predigtstuhl - Fahrzeug stürzt Abhang hinunter

ATV-Quad stürzt am Predigtstuhl ab
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Elektro-All-Terrain-Vehicle stürzt am Predigtstuhl ab

Bad Reichenhall – Am Donnerstagnachmittag (20. Oktober) ist im Lattengebirge ein Elektro-All-Terrain-Vehicle (ATV) zwischen der Schlegelmuldenhütte und der Teisendorfer Hütte des Deutschen Alpenvereins (DAV) kurz vor der Holzbrücke auf dem Weg zur Seilbahn-Bergstation nach links vom Weg abgekommen und geschätzte 20 bis 30 Meter durch die steile Böschung abgestürzt, wobei nach erster Einschätzung der Reichenhaller Bergwacht ein 40-jähriger Mann und eine 19-jährige Frau verletzt wurden.

Update, 14.55 Uhr - Pressebericht der Polizei

Ein 40-jähriger Angestellter des dortigen Bergrestaurants war am Donnerstag gegen 15:30 Uhr  mit einem elektrisch betriebenen, geländegängigen Versorgungsfahrzeug (ATV) auf dem Weg zwischen Bergrestaurant und Schlegelmulde zu einer Versorgungsfahrt unterwegs. Mit im Fahrzeug befand sich eine 19-jährige Arbeitskollegin.

Kurz vor der Schlegelmulde kam das Fahrzeug aus bisher unbekannter Ursache vom Weg ab und stürzte circa 15 - 20 Meter einen Abhang hinunter, wobei sich das Fahrzeug mehrfach überschlug. Beide Insassen wurden dabei aus dem Fahrzeug geschleudert und blieben schwerverletzt am Abhang liegen

Die beiden Schwerverletzten wurden von der Bergwacht aus dem Abhang geborgen und mit dem Rettungshubschrauber in das Klinikum Traunstein bzw. das Klinikum Salzburg geflogen. An dem Elektro-ATV entstand ein Totalsachaden von circa 15.000 Euro. 

Im Einsatz waren die Bergwachten Bad Reichenhall und Teisendorf/Anger sowie die Rettungshubschrauber Christoph 14 aus Traunstein und Christopherus 6 aus Salzburg.

Die Ermittlungen zur Unfallursache werden von der Polizeiinspektion Bad Reichenhall geführt.

Erstmeldung, 14.12 Uhr:

Die Mitteilung im Wortlaut:

Ersthelfer, darunter Bedienstete der Predigtstuhlbahn und der Bayerischen Staatsforsten leisteten gute Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab, der netzbedingt zunächst bei der Polizei in Österreich ankam und dann an die örtlich zuständige Leitstelle Traunstein weitergeleitet wurde, die gegen 15.50 Uhr die Bergwacht alarmierte. Aufgrund der zunächst unklaren Lage und des noch nicht genau bestimmten Einsatzorts forderte der Einsatzleiter zur Absuche des weitläufigen Wegenetzes die Bergwachten Bad Reichenhall, Freilassing und Teisendorf-Anger und den Salzburger Notarzthubschrauber „Christophorus 6“ an.

Im Rückruf mit der Predigtstuhlbahn wurde dann klar, wo genau der Unfall passiert war und dass zwei Menschen verletzt sind: neben elf Bergrettern fuhr deshalb der Landrettungsdienst des Reichenhaller Roten Kreuzes mit Notärztin und Rettungssanitäter per Seilbahn auf den Berg, wo Bedienstete der Bahn die Einsatzkräfte per ATV weiter zum Unfallort brachten; „Christophorus 6“ landete in der Schlegelmulde, so dass beide Patienten im Gelände notärztlich versorgt werden konnten.

Elektro-All-Terrain-Vehicle stürzt am Predigtstuhl ab

Elektro-All-Terrain-Vehicle stürzt am Predigtstuhl ab
ATV-Quad stürzt am Predigtstuhl ab © Markus Leitner
Elektro-All-Terrain-Vehicle stürzt am Predigtstuhl ab
ATV-Quad stürzt am Predigtstuhl ab © Markus Leitner
Elektro-All-Terrain-Vehicle stürzt am Predigtstuhl ab
ATV-Quad stürzt am Predigtstuhl ab © Markus Leitner
Elektro-All-Terrain-Vehicle stürzt am Predigtstuhl ab
ATV-Quad stürzt am Predigtstuhl ab © Markus Leitner
ATV-Quad stürzt am Predigtstuhl ab
ATV-Quad stürzt am Predigtstuhl ab © Leitner, BRK BGL
Elektro-All-Terrain-Vehicle stürzt am Predigtstuhl ab
ATV-Quad stürzt am Predigtstuhl ab © Markus Leitner

Die Bergwacht transportierte den 40-Jähigen dann seilgesichert in der Trage gute 20 Meter bergab auf einen Quersteig und von dort weiter zum Landeplatz – von dort aus gings mit „Christophorus 6“ direkt zum Salzburger Landeskrankenhaus. Weitere Bergretter zogen die in Luftrettungssack und Trage gelagerte 19-Jährige bergauf bis zum befahrbaren Weg und brachten sie von dort aus mit der Rad-Trage zum Landeplatz, wo sie die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ übernahm und zum Klinikum Traunstein flog.

Elf Bergretter im Gelände und weitere acht Bergretter im Tal zur Unterstützung für Suche und Rettung waren zum Teil bis 17.45 Uhr im Einsatz. Gegen 19 Uhr musste erneut zwei Bergretter ausrücken, da eine Frau von Marzoll aus ein mutmaßliches alpines Notsignal am Fuderheuberg gesehen hatte, das sich bei der halbstündigen Nachforschung durch die Bergwacht dann aber nur als Bergsteiger mit Stirnlampe im Abstieg entpuppte.

Pressemitteilung des Bayerischen Roten Kreuz

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