„Quasi Nachbarschaftshilfe“

40 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 unterstützen im Gesundheitsamt Berchtesgadener Land

40 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 leisten seit vergangenem Mittwoch Amtshilfe zur Personalunterstützung des Gesundheitsamtes Berchtesgadener Land
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40 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 leisten seit vergangenem Mittwoch Amtshilfe zur Personalunterstützung des Gesundheitsamtes Berchtesgadener Land

Bad Reichenhall - Die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“ stehen an der Seite unserer Gesellschaft und vor allem unserer Region. 40 Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 leisten seit vergangenem Mittwoch Amtshilfe nach Artikel 35 Abs. 1 Grundgesetz zur Personalunterstützung des Gesundheitsamtes Berchtesgadener Land bei der Kontaktnachverfolgung von Corona-Infizierten bzw. Verdachtspersonen.

In weniger als 48 Stunden nach Billigung des Amtshilfeantrages waren die Soldaten aus der Hochstaufen-Kaserne „einsatzbereit“. Es handelt sich dabei derzeit um Soldaten der Stabsfernmeldekompanie, des Stabszuges sowie des Einsatz- und Ausbildungszentrum für Tragtierwesen 230 der Gebirgsjägerbrigade 23, die zuvor in Bereitschaftsdienst versetzt wurden, um bei Amtshilfeaufträgen schnellstmöglich mit viel „Man-Power“ unterstützen zu können.


„Unsere Arbeitszeit ist täglich von 8 Uhr bis 16 Uhr, auch an den Wochenenden“, schildert Hauptgefreite Casandra Huhle, die sonst im Einsatz- und Ausbildungszentrum für Tragtierwesen in der Hochstaufen-Kaserne ihren Dienst verrichtet.

„Wir wurden sehr gut aufgenommen“


Zuerst wurden die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 in die Aufgaben und die Abläufe im Gesundheitsamt eingewiesen. „Wir wurden sehr gut aufgenommen und erhielten eine gute und ausführliche Einweisung durch das Personal des Gesundheitsamtes“, so Oberleutnant Jan Mans, einer der 40 Gebirgssoldaten bei diesem Einsatz.

Nun unterstützen die Soldaten der Gebirgsjägerbrigade 23 das Gesundheitsamt beim Nachverfolgen von COVID-19 Infektionsketten. Dazu führen die Soldaten unter anderem Telefoninterviews mit den in Quarantäne befindlichen Personen. Die Soldaten helfen so, Infektionsketten zu unterbrechen und das Infektionsgeschehen einzudämmen. Die Unterstützung ist zunächst bis Dezember geplant und kann bei Bedarf verlängert werden.

Bereits 24 Amtshilfeanträge abgeschlossen

Die Gebirgsjägerbrigade 23 „Bayern“ koordiniert die Amtshilfe und die Unterstützung für den Bereich Oberbayern und Schwaben. Hierbei sind bereits 24 Amtshilfeanträge erfolgreich unterstützt und abgeschlossen worden. Derzeit koordiniert die Brigade neun Amtshilfeanträge mit etwa 90 Soldaten. Die kommunale Teststation in Bayerisch Gmain zählt ebenfalls dazu.

Dort leisten seit dem 4. September 2020 bis zu sechs Soldaten täglich Amtshilfe. Sie unterstützen ausschließlich administrativ, wie zum Beispiel bei der Datenaufnahme, Registrierung oder beim Verkehrsablauf.

Pressemitteilung Pressestelle Gebirgsjägerbrigade 23

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