Spenden an Flutopfer

Spenden für Balkan-Flutopfer

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Mehr als tausend Euro Spendengelder gesammelt!

Bad Reichenhall - Insgesamt 1.029 Euro wurden von zwölf Azubis des Modehauses Dollinger für das Bayerische Rote Kreuz gesammelt, das die Helfer der Balkan-Flutopfer unterstützt.

Zwölf Azubis der Filialen des Modehauses Dollinger haben bei den Rosentagen in Traunstein und beim Tag der Frau in Freilassing insgesamt 1.029 Euro für die Balkan-Flutopfer gesammelt. Die beiden Azubis Nicole Bittl und Engelbert Außerstorfer übergaben nun den symbolischen Scheck zusammen mit Modehaus-Geschäftsführer Sebastian Proft an den stellvertreten Rotkreuz-Kreisgeschäftsführer Klaus Schreiter.

Geldspenden grundsätzlich sinnvoller als Sachspenden

Die Flutkatastrophe in Bosnien-Herzegowina, Kroatien und Serbien hat während der vergangenen Wochen enorme Hilfsbereitschaft ausgelöst, wobei auch sozial engagierte Bürger aus dem Berchtesgadener Land Hilfsgüter in die Katastrophengebiete gebracht haben. Der direkteste und effizienteste Weg, die Betroffenen der Überflutungen zu unterstützen, ist aber eine Geldspende: Das Rote Kreuz unterstützt dabei seine Rotkreuz-Schwester-Gesellschaften in Kroatien, Serbien und Bosnien-Herzegowina bei der Anschaffung von Hilfsgütern und stellt dafür finanzielle Mittel zur Verfügung. „Die Hilfsgüter können lokal schneller beschafft werden. Selbst wenn das Material gespendet wird, ist es teurer die Verpackung und den Transport zu finanzieren, als alles vor Ort anzukaufen. Durch den lokalen Ankauf wird überdies die lokale Wirtschaft unterstützt“, erklärt Schreiter.

Keine Bestätigungen für privat organisierte Hilfsgütertransporte

Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) kann und darf auch keine Bestätigungen für privat organisierte Hilfsgütertransporte aus Deutschland zum Balkan ausstellen. Bestätigungen für dringend benötigte Hilfsgüter können einzig die Rotkreuz-Gesellschaften in Bosnien, Kroatien und Serbien und oder andere lokale Hilfsorganisationen sowie der staatliche Zivilschutz in Bosnien, Kroatien und Serbien ausstellen. „Die privat organsierten Gruppen müssen sich direkt an die dortigen Stellen wenden. Grundsätzlich sollte eine solche Bestätigung eingeholt werden, da es sonst an den Grenzen zu Verzögerungen und Problemen kommen kann“, erklärt Schreiter.

Pressemeldung des Kreisverbandes Berchtesgadener Land des BRK

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