Ausbau A8: so sieht es Reichenhall

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Bad Reichenhall - In Bezug auf den Ausbau der Autobahn A8 von Rosenheim bis zur Landesgrenze hat jetzt der Bad Reichenhaller Stadtrat öffentlich Stellung bezogen.

"Aus gegenwärtiger Sicht liegt die Errichtung einer voll ausgebauten Anschlussstelle "Schwarzbach" nicht im Interesse der Stadt", heißt es in der Stellungnahme. Die Stadt nimmt dabei vor allem Bezug auf den Flächenverbrauch von 5,7 Hektar für Ausfahrt und Rastplatz. "Dies entspricht ungefähr der neunfachen Fläche des Fußballspielfeldes an der Münchner Allee", versucht das Gremium die Dimension klar zu machen.

Gleichzeitig befürchten die Stadträte allerdings auch eine Verkehrszunahme auf der B21 und im kleinen Deutschen Eck.

"Nicht im Interesse der Stadt Bad Reichenhall liegt im übrigen die Planungsvariante 'Nordumfahrung' Piding, weil durch die Lageänderung in bezug auf das untergeordnete Straßennetz nicht nur die Errichtung einer Anschlussstelle "Schwarzbach" wahrscheinlicher wird, sondern auch zusätzliche nachteilige Effekte bei der Belastung der B21 anzunehmen sind", heißt es in der Stellungnahme weiter.

Die einzelnen Stadträte betonten außerdem noch einmal, dass im endgültigen Planfeststellungsverfahren die Stellungnahme noch einmal neu aufgesetzt wird. Darin sollte dann auch der Wunsch nach größtmöglichem Lärmschutz und eine Verkehrslösung für die B21 und die BGL4 enthalten sein.

Christine Zigon

Rubriklistenbild: © pa

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