In seinem Heimatland

32 Millionen Rubel unterschlagen: Russe bei Schwarzbach gestellt 

Schwarzbach - Die Bundespolizei hat am Samstag einen russischen Staatsangehörigen hinter Gitter gebracht. Er wurde seit April mit internationalem Haftbefehl gesucht. In seinem Heimatland droht ihm eine mehrjährige Haftstrafe

In der Grenzkontrollstelle auf der A8 bei Schwarzbach stoppten die Beamten eine Auto mit russischen Kennzeichen. Bei der Überprüfung der Personalien des Fahrers stießen die Beamten auf eine Fahndungsnotierung

Der 38-Jährige soll als Geschäftsführer einer städtischen Gemeinschaftin Russland Firmengelder unterschlagen haben. Unter Missbrauch seiner Stellung hatte er Betriebskosten unter einem Vorwand neu kalkuliert und die Restbeträge in die eigene Tasche gesteckt. 

Insgesamt erlangte er auf diese Weise etwa 32 Millionen russische Rubel (entspricht etwa 500.000 Euro). Im Frühjahr ist er von einem Gericht in Russland wegen Betrugs und Unterschlagung in erheblichem Umfang zu einer 10-jährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. 

Offenbar hatte er sich jedoch schon im Herbst des vergangenen Jahres ins Ausland abgesetzt. Die Bundespolizei schaltete die Generalstaatsanwaltschaft ein. Auf richterliche Anordnung hin wurde der Festgenommene in eine Münchner Haftanstalt gebracht. Er wird voraussichtlich schon bald den russischen Behörden überstellt.

Pressebericht Polizeiinspektion Rosenheim

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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