Bataillonsberglaufmeisterschaft auch im Jahr 2020

250 Soldatinnen und Soldaten des Gebirgsjägerbataillons aus Bad Reichenhall bei Berglauf

Bataillonsberglaufmeisterschaft Gebirgsjägerbataillon 231 auch im Jahr 2020
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Hauptfeldwebel Bastian Schrenker überbot im ersten Durchgang mit 25:02 Min den Streckenrekord des Vorjahres

Bad Reichenhall - Bereits vor den aktuellen Ausgangsbeschränkungen haben rund 250 Soldatinnen und Soldaten des Gebirgsjägerbataillon 231 aus Bad Reichenhall am 07. Oktober 2020 ihre körperliche Leistungsfähigkeit unter strengen Hygiene-Auflagen beim jährlichen Berglauf unter Beweis gestellt: 

Pressemitteilung im Wortlaut:


Lange war es beim Gebirgsjägerbataillon 231 aus Bad Reichenhall gute Tradition, jährlich einen Berglauf in Wettkampfformat durchzuführen. Nach längerer Unterbrechung des sogenannten „Peter-Stecher-Laufes“ wurde an diese Tradition im Jahre 2019 erneut angeknüpft. Unter neuem Namen und mit veränderter Strecke gingen im Oktober 2019 rund 500 Soldatinnen und Soldaten an den Start. Nach geglückter Prämiere sollte auch im Jahr 2020 wieder ein Berglauf durchgeführt werden.

Ursprünglich für Juni 2020 geplant, konnte der Berglauf aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie vorerst nicht stattfinden. Der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Dennis Jahn, hielt an der Marschrichtung jedoch fest: „Der Berglauf wird auch in 2020 stattfinden.“ Nach intensiver Planungs- und Konzeptarbeit gelang es, eine Genehmigung von allen notwendigen Stellen zu erhalten. „Ich habe mich bei der Planung bewusst sowohl auf zivile als auch militärische Stellen gestützt“, sagt der verantwortliche Projektoffizier Oberleutnant Niklas Jacksch. So war es notwendig, die teilnehmenden Soldatinnen und Soldaten zeitlich versetzt auf die Strecke zu schicken. Dank digitaler Zeitmessung ist das kein Problem. Für den Bataillonskommandeur stand bereits vor dem Start fest: „Ich freue mich, dass der Lauf stattfinden kann. Nicht um jeden Preis, aber durch das Hygienekonzept wird der derzeitigen Lage Rechnung getragen“. Zwar musste auf eine Eröffnungszeremonie sowie auf ein geselliges Beisammensein im Anschluss verzichtet werden, Oberleutnant Jacksch ist dennoch zufrieden: Räumlich getrennt, aber im Wettkampf vereint! 


Hohe Motivation trotz Regen

Am 7. Oktober um 8.30 Uhr war es dann soweit: Bei leichtem Regen und zehn Grad Außentemperatur konnte der Wettkampf pünktlich gestartet werden. Rund 250 Soldatinnen und Soldaten des Gebirgsjägerbataillon 231 aus Bad Reichenhall stellten sich am ersten Tag der Durchführung den Herausforderungen des Berglaufes. Auch in diesem Jahr zeichnete sich die hohe Motivation zur persönlichen Bestleistung deutlich ab. 7000 Meter Distanz sowie ein Höhenunterschied von 300 Metern im Auf- und Abstieg, Schotterstraßen, Waldwege sowie kurze Asphaltpassagen zeichnen die Laufstrecke aus.

Der kräftezehrende Hauptanstieg am Anfang macht schnell klar, warum es sich um eine Berglaufmeisterschaft handelt. Der folgende Abschnitt erlaubt zwar eine kurze Erholungsphase, die aber nicht lange währt. „Der letzte Teil fordert tatsächlich alle Kraftreserven ab“, merkt Oberleutnant Lukas Sundarp nach dem Zieleinlauf an, der zum ersten Mal am Wettkampf teilnahm. Ihm und den anderen sind die Anstrengungen zwar sichtlich ins Gesicht geschrieben, an Aufgeben dachte jedoch niemand. Insbesondere auch für die Offizieranwärter, welche seit Anfang Oktober ihre Spezialgrundausbildung im Bataillon absolvieren, war die Berglaufmeisterschaft ein einprägsames Erlebnis und ein Gradmesser der körperlichen Leistungsfähigkeit. Mit einer Zeit von 25.02 konnte der Streckenrekord des Vorjahres zwar überboten werden, ein endgültiger Gewinner steht jedoch bislang noch nicht fest. Es stehen noch zwei Nachholtermine aus.

Fortsetzung folgt 

Der Berglauf 2020 ist mit der Hauptveranstaltung nicht beendet. An zwei weiteren Terminen werden die bislang nicht gestarteten Gebirgsjäger den Lauf absolvieren. Es bleibt damit abzuwarten, ob die momentan feststehende Bestzeit unterboten werden kann. Was aber feststeht: Der Berglauf wird im Jahr 2021 in die dritte Runde gehen. Oberstleutnant Jahn gibt sich sichtlich zufrieden: „Trotz der widrigen Umstände ist es auch in diesem Jahr gelungen, den Wettkampf durchzuführen. Die Gesunderhaltung hat gerade in Zeiten hoher Einsatzbelastung oberste Priorität, daher sind für die Gebirgsjäger meines Verbandes solche Veranstaltungen als Ausgleich besonders wichtig.“

Pressemitteilung Gebirgsjägerbrigade 23 „BAYERN“

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