Mit Hubschrauber vom Jagersteig gerettet

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Bad-Reichenhall - Ein 60-jähriger Mann und seine zwölfjährige Enkelin gerieten am Jagersteig in Bergnot. Der Rettungshubschrauber rückte aus, um sie sicher ins Tal zu bringen.

Der erneute Wintereinbruch im Mai wurde ihnen zum Verhängnis: Ein 60-jähriger und seine zwölfjährige Enkelin sind am Donnerstagnachmittag im Jagersteig am Hochstaufen in Bergnot geraten. Als das Mädchen aus dem niederbayerischen Landkreis Dingolfing-Landau über Bauchschmerzen klagte und im Schnee nicht mehr vorankam, setzte der Großvater einen Notruf ab. Die Bergwacht Bad Reichenhall und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ brachten beide am 25 Meter langen Rettungstau sicher ins Tal zurück.

Rettung mit dem Helikopter

Die Leitstelle Traunstein alarmierte gegen 13 Uhr die Bergwacht, die zusätzlich den Traunsteiner Rettungshubschrauber anforderte, da eine Fußmannschaft aufgrund der Schneeverhältnisse und der abgelegenen Einsatzstelle in 1.645 Metern Höhe zu lange gebraucht hätte. Der Pilot von „Christoph 14“ nahm in der Kaserne einen Bergwacht-Luftretter auf und setzte ihn im Schwebeflug in der Nähe der in Bergnot Geratenen ab. Beide wurden in seinem Rettungssitz gesichert und nacheinander am 25 Meter langen Rettungstau ins Tal geflogen. Eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes brachte das Mädchen wegen einer leichten Unterkühlung in die Kreisklinik Bad Reichenhall. Sechs Bergretter waren rund eineinhalb Stunden lang im Einsatz.

Pressemitteiling BRK Kreisverband Berchtesgadener Land

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