In Kirchberg bei Bad Reichenhall

30-Jähriger zieht sich bei Verpuffung Verbrennungen im Gesicht zu - Helikopter im Einsatz

Einsatz nach schweren Verletzungen durch Verpuffung bei Bad Reichenhall
+
Einsatz nach schweren Verletzungen durch Verpuffung bei Bad Reichenhall

Bad Reichenhall/Kirchberg - Am Montagvormittag hat ein 30-Jähriger bei einem Arbeitsunfall in Kirchberg durch eine Verpuffung Verbrennungen im Gesicht erlitten.

Dabei wurde der Mann nach erster Einschätzung des Roten Kreuzes schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Nach Erstversorgung durch Arbeitskollegen, die Reichenhaller Notärztin und die Notfallsanitäter flog ihn die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ vom nahen Festplatz aus zur auf Verbrennungen spezialisierten Unfallklinik in Murnau.


Die Leitstelle Traunstein schickte gegen 11.30 Uhr aufgrund der zunächst nicht genauen Lage ein größeres Aufgebot des Roten Kreuzes, des Technischen Hilfswerks (THW) und der Freiwilligen Feuerwehren Ainring, Bad Reichenhall, Bayerisch Gmain, Freilassing, Piding und Schneizlreuth zur Einsatzstelle. Vor Ort stellte sich dann rasch heraus, dass nur der 30-Jährige im Freien verletzt worden war und auch nichts am oder im angrenzenden Gebäude brannte, weshalb ein Großteil der anrückenden Kräfte noch auf der Anfahrt wieder umkehren konnte.


Die Feuerwehr erkundete die Lage, stellte den Brandschutz sicher und sicherte am Festplatz einen Landeplatz für den nachgeforderten Heli ab, wobei der Einsatz nur knapp über eine halbe Stunde dauerte. Das Rote Kreuz war mit beiden Reichenhaller Rettungswagen, dem Hubschrauber, der Reichenhaller Notärztin und dem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort. Die Reichenhaller Polizei nahm den genauen Hergang des Unfalls auf.

Pressemitteilung BRK KV Berchtesgadener Land

Kommentare