Touri-Radverkehr im Landkreis stärken

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Landkreis - Die Bürgermeister des Berchtesgadener Landes haben nun ein klares Votum zur Stärkung des touristischen Radwegnetzes abgegeben.

Bei ihrer letzten Kreisverbandssitzung des Bayerischen Gemeindetages haben die Bürgermeister des Berchtesgadener Landes ein klares Votum zur Stärkung des touristischen Radwegnetzes abgegeben. Einstimmig beschlossen sie, die Projektidee eines Premium-Radweges von Laufen zum Königssee weiterzuverfolgen sowie die bestehende Radwegbeschilderung qualitativ zu verbessern.

Die vom amtierenden Sprecher des Kreisverbands des Bayerischen Gemeindetages, Ainrings Bürgermeister Hans Eschlberger, initiierte Projektidee eines „Historischen Radweges von Laufen bis zum Königssee" ist in einem Grundkonzept weiterentwickelt worden. Franz Renoth aus Schönau am Königssee und Günter Wolf, Vorsitzender des RSV Berchtesgadener Land, haben ehrenamtlich eine äußerst attraktive Wegeführung, die viele interessante Ausflugsziele im Landkreis ansteuert, erarbeitet.

Die Wegstrecke führt dabei von der Laufener Altstadt über einen Abstecher zur Stille-Nacht-Kapelle in Oberndorf zu den Surstufen bei Surheim und dem Abtsdorfer See mit dem angrenzenden Haarmos nach Freilassing mit seiner Fußgängerzone und der Attraktion „Lokwelt". Von dort geht es über Ainring entlang der Saalach nach Piding und weiter nach Bad Reichenhall mit seinen Sehenswürdigkeiten (unter anderem St. Zeno, Staatliches Kurhaus mit Kurpark). Entlang Schloss Gruttenstein, Bayerisch Gmain, Hallthurm, Bischofswiesen führt die Radtour in das Zentrum von Berchtesgaden, bevor der letzte Wegabschnitt zum Königssee auf die Radler wartet. Das vorgestellte Grundkonzept der beiden begeisterten Radlfahrer Renoth und Wolf fand bei den Bürgermeistern große Zustimmung. Weitere Arbeitsschritte, Abstimmungen und Konzeptverfeinerungen sollen nun auch unter Einbindung des Landratsamtes folgen.

Bessere Radwege-Schilder

In einem weiteren Tagesordnungspunkt beschlossen die Bürgermeister, die bestehende touristische Radwegbeschilderung im Berchtesgadener Land mit zwei Maßnahmen zu verbessern. Zunächst werden im Frühjahr mehr als 1.500 Radwegschilder im Landkreis überprüft und dabei fehlende Schilder ersetzt beziehungsweise verblasste Aufkleber erneuert. Im Herbst 2013 soll dann die landkreisweite Beschilderung an wichtigen Kreuzungspunkten mit dem von der Obersten Bayerischen Baubehörde empfohlenen Hohlkastensystem nachgerüstet werden. Dieses System bietet den Radlern auf Pfeilwegweisern zusätzlich Richtungs- und Entfernungsinformationen und steigert somit die Qualität der gesamten Beschilderung.

Die Gemeinden des Landkreises werden bei beiden Maßnahmen vom Landratsamt unterstützt, so dass die Gesamtkosten auf ein Minimum begrenzt werden können.

Bürgermeister Hans Eschlberger dankte Stefan Neiber vom Landratsamt Berchtesgadener Land für dessen hervorragende und fundierte Arbeit, gleichermaßen galten Lob und Anerkennung auch Franz Renoth und dem RSV-Vorsitzenden Günter Wolf.

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Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa/dpaweb

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