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Ausbau A8: Auch Reichenhall für 6+2

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Der Stau auf der A8 soll nach dem Ausbau Geschichte sein.

Bad Reichenhall - Grundsätzlich ist die Entscheidung für den Ausbau 6+2 der Autobahn A8 vom Chiemsee bis Piding bereits gefallen - sowohl im Planungsdialog, als auch im Bundesverkehrsministerium.

Trotzdem hat der Stadtrat in Bad Reichenhall am Dienstagabend darüber diskutiert. So genau wußte keiner, warum. Allerdings ging es auch nur darum, grundsätzlich seine Zustimmung, zu dem im Planungsdialog gefassten Beschluss zu geben.

Das ging natürlich nicht ohne Diskussion vonstatten. Die SPD und die Grünen sprachen sich klar gegen die Variante sechs Fahrstreifen plus zwei Standstreifen aus. Manfred Adldinger von der SPD hält einen sechsstreifigen Ausbau für "unverantwortlich". Und Michael Nürbauer von den Grünen gab zu bedenken, dass der 6+2-Ausbau nicht nur ein gewaltiger Eingriff in die Natur sei, sondern, dass dann auch der Vollanschluss in Schwarzbach kommen würde.

Die mögliche Ausfahrt im Bereich Schwarzbach/Marzoll sollte eigentlich nicht Thema der Sitzung sein. Sie wird im Planfeststellungsverfahren noch für einige Diskussionen sorgen. Dann geht es endgültig darum, ja oder nein zu sagen.

Trotzdem bließen FWG-Stadtrat Fritz Grübl und Stefan Kantsperger von der CSU in das gleiche Rohr: "Dass der sechsstreifige Ausbau kommt, daran ändern wir nichts. Aber wir müssen uns rechtzeitig wappnen für die Diskussion um den Vollanschluss in Schwarzbach." Für Fritz Grübl wäre ein vorgeschobenes Raumordnungsverfahren eine mögliche Lösung.

Vorerst sprach sich der Stadtrat mit 16 zu sieben Stimmen für die Variante 6+2 aus. Die Diskussion um den möglichen Vollanschluss im Bereich Schwarzbach/Marzoll wurde vertagt.

red-bgl24/cz

Mehr zum geplanten Autobahn-Ausbau finden Sie hier.

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