AlzChem unterstützt Chemieprojekt

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Dr. Markus Woski (Karlsgymnasium), Sylvia Strobel (Alzchem), Stefan Greger (Geschäftsführer AlzChem).

Bad Reichenhall - AlzChem untersützte das Karlsgymnasium bei der Einrichtung eines Begabtenstützpunktes. Damit ist ein wichtiger Schritt zur Nachwuchsförderung gemacht.

Mit Genehmigung der vorgesetzten Dienststelle konnte das Karlsgymnasium einen Begabtenstützpunkt Chemie einrichten. Dafür hatte sich Dr. Markus Woski von der Fachschaft Chemie des Karlsgymnasiums mit dem Chemiepraktikum "ChemCamp" beworben.

Es ist ein Angebot für Obsterstufenschülerinnen und -Schüler der vier Landkreisgymnasien Laufen, Bad Reichenhall und Berchtesgaden, für die der Unterricht in der Oberstufe zu theoretisch ist. Mit drei Chemiestunden pro Woche ist ein Unterricht begleitendes Praktikum, wie sie es von der achten Klasse an gewohnt waren, nicht vorgesehen. Zu Recht fordern die chemiebegeisterten Schüler solch ein Angebot ein. Mit dem ChemCamp wurde eine Tür aufgestoßen, denn innerhalb kürzester Zeit konnten alle 14 Plätze vergeben werden. Das bestätigt das naturwissenschaftliche Interesse dieser Schülerinnen und Schüler.

Dr. Markus Woski mit den Teilnehmern des ChemCamps.

Für das Schuljahr 2011/2012 steht das Thema: "Aktuelle Kunststoffchemie und die Frage nach Alternativen" an. Die Teilnehmer treffen sich einmal pro Monat, studieren Literatur, stellen Fragestellungen auf, entwerfen Experimente dazu und führen sie durch, wobei moderne Reaktionskontrolle mit geeigneten Sensoren zum Einsatz kommt. Anschließend werden Beobachtungen und Ergebnisse zeitgemäß in einem kurzen Bericht auf der Webseite www.chemcamp.de veröffentlicht.

Wichtige "Softskills" und die Vorbereitung auf ein naturwissenschaftliches Studium sind ebenso zentrales Ziel des Projekts wie der lockere Austausch mit Gleichgesinnten im Landkreis. Als Betreuer aus der Wissenschaft und Forschung konnte Dr. Raphael Berger vom Lehrstuhl "Materialwissenschaften und Physik" der Universität Salzburg gewonnen werden. Zusätzlich signalisierte der Fonds der Chemischen Industrie eine Unterstützung von einigen Tausend Euro.

Dass so ein anspruchsvolles Praktikum das Schulbudget bei weitem übersteigt, liegt auf der Hand. Deshalb war der Organisator auf der Suche nach externer Unterstützung. Schließlich erkannte das Unternehmen AlzChem, Trostberg, Potential in diesem Projekt und signalisierte Unterstützung.

Da bereits Frau Strobel von der AlzChem in die Partnerschaft mit Grundschulen betraut ist, liegt auch die Nachwuchsförderung in der Oberstufe nahe, freut sich Stefan Greger, Geschäftsführer der AlzChem, bei der Übergabe von Magnetrührern. Hr. Dr. Woski von der Chemiefachschaft des Gymnasiums ist begeistert von dieser Erweiterung der Ausstattung im Wert von mehreren Tausend Euro, die auch den anderen Unterricht begleitenden Praktika zugute kommt. Damit beweist die AlzChem, dass die landkreisübergreifende Nachwuchsförderung kein Lippenbekenntnis darstellt, sondern ihr wirklich am Herzen liegt. Im Dezember erwartet die ChemCamp-Teilnehmer ein anspruchsvoller Tag im Trostberger Ausbildungslabor. Dort können sie hinter die Kulissen der Chemieindustrie blicken.

Pressemitteilung Woski

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