Verkehrskontrolle: Viele Verstöße

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Laufen - Beamte des Einsatzzuges aus Traunstein führten am Donnerstagnachmittag Verkehrskontrollen im Stadtgebiet von Laufen durch und stellen eine Vielzahl von Verstößen fest.

Auffällig viele Fahrzeuge waren mit mangelhafter Beleuchtung unterwegs. Zudem konnten einige Autofahrer Warndreieck, beziehungsweise Verbandskasten nicht vorzeigen. 17 Fahrzeugführer mußten mit je 30 Euro verwarnt werden, da sie den lebensrettenden Sicherheitsgurt nicht angelegt hatten. Gegen acht Fahrer wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet, da sie während der Fahrt mit dem Handy in der Hand ertappt wurden.

Ebenfalls ein Bußgeld erwartet einen Lastwagenfahrer, bei dem der kontrollierende Beamte gleich mehrere Missstände aufdeckte. Obwohl er beim Fahren schon verbotswidrig telefonierte, war er mit seinem 17 Tonner auch noch um über 20 km/h zu schnell unterwegs. Des weiteren konnte er für einige Tage keinen Tätigkeitsnachweis vorzeigen, welcher für Berufskraftfahrer vorgeschrieben ist. Auch bei der Ladungsicherung gab es noch etwas zu bemängeln. Auf den österreichischen Kraftfahrer kommt somit ein Bußgeld von mehreren hundert Euro zu.

Im Zuge der Kontrollmaßnahme wurden strafrechtliche Ermittlungsverfahren gegen zwei Männer eingeleitet. Einer der Personen, ein 21-jähriger Laufener, hatte sich von seinem Freund einen auffrisierten Motorroller ausgeliehen. Gegen 15.30 Uhr war in der Freilassinger Straße von der Polizei überprüft worden. Für das Krad mit ein zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h hätte er schon mindestens einer Fahrerlaubnis der Klasse M bedurft. Tatsächlich konnte er aber nur eine Mofa-Prüfbescheinigung vorlegen. Bei einem Test mit dem mobilen Rollenprüfstand wurde eine technische Manipulation des Kfz nachgewiesen – der Roller erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h. Der Fahrer wurde wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis zur Anzeige gebracht. Auch gegen den Halter des zudem absolut verkehrsunsicheren Krades wird strafrechtlich ermittelt, da er sich vor dem Verleihen hinsichtlich der notwendigen Fahrerlaubnis seines Freundes hätte vergewissern müssen.

Pressemitteilung OED

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