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DNA-Spuren liefern Mann aus

Frau vergewaltigt, gequält, lebendig verscharrt: Täter 30 Jahre später gefasst

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A8 gesperrt: Gestohlene Ware entdeckt

Bad Reichenhall - In der Nacht auf Sonntag wurde in Zusammenarbeit mit der Bereitschaftspolizei München und dem Deutschen Zoll eine Kontrollstelle an der Anschlussstelle Bad Reichenhall betrieben.

Während dieser Zeit wurde die A8 komplett gesperrt. Die Fahrzeuge wurden einer Sichtung unterzogen und relevante Kfz in die Kontrollstelle gelotst. Dabei wurden gemeinsame Kontrolltrupps der verschiedenen Verbände gebildet, die die Personen, Kfz, mitgeführten Sachen und Dokumente überprüften.

Der erste Treffer konnte kurz nach Errichtung der Kontrollstelle verbucht werden. Hierbei wurde ein Kroate mit einem Klein-Lkw überprüft. Ergebnis war, dass das Fahrzeug seinem rechtmäßigen Besitzer unterschlagen wurde. Der Kroate wurde vorläufig festgenommen und das Fahrzeug sichergestellt. Die weitere Sachbearbeitung wurde von dem Kommissariat Grenze der KPI Traunstein übernommen.

Kurze Zeit darauf wurde von einem weiteren Team ein Pkw mit einem deutsch/österreichischen Pärchen kontrolliert.

Durch die Nervosität der beiden bei der Kontrolle wurde zudem noch nach Betäubungsmitteln gesucht, wobei ein Überraschungsei mit XTC-Tabletten und LSD aufgefunden wurde. Der Beifahrer gab zu, dass es sich bei dem Rauschgift um seines handelte. Bei einer weitere Durchsuchung durch einen Diensthund wurden im Gepäck der Fahrerin Psilocybin-Pilze aufgefunden. Diese Pilze fallen ebenfalls unter das Betäubungsmittelgesetz.

Beide Personen wurden zur Anzeige gebracht und das Rauschgift sichergestellt.

Ein türkischer Staatsangehörgier führte in der Ablage der Fahrertür ein Würgeholz (Nunchaku) mit. Nach eigenen Angaben war er auf dem Landweg von der Türkei nach Deutschland unterwegs und wollte das Würgeholz zu Verteidigungszwecken bei etwaigen Überfällen verwenden. Der Türke wurde wegen eines Vergehens nach dem Waffengesetz angezeigt, da das Nunchaku einen verbotenen Gegenstand nach diesem darstellt.

Die Kontrolle eines Deutschen auf Drogen ergab ebenfalls ein positives Ergebnis. Der junge Mann führte eine Kleinmenge Marihuana mit. Auf Befragung gab er zu, noch am Abend in Österreich einen Joint geraucht zu haben. Der Drogenschnelltest schlug auf Cannabisprodukte an. Durch die vor Ort anwesenden Staatsanwälte wurde eine Blutentnahme angeordnet.

In den Sachen des Reisenden wurde ein Kaffeevollautomat aufgefunden, der in der Gastronomie Verwendung findet. Wie er zu dieser Maschine kam, konnte er nicht zweifelsfrei beantworten. Zudem war von einem österreichischen Hotel ein Firmenaufkleber angebracht. Die telefonische Nachfrage bei dem Hotel ergab, dass der Deutsche die Kaffeemaschine dort noch am gleichen Abend entwendete und der Diebstahl noch nicht bemerkt wurde.

Der Vollautomat wurde sichergestellt und der Deutsche wurde wegen Fahren unter Drogeneinfluss, Diebstahl, sowie wegen einem Verstoß nach dem BtMG zur Anzeige gebracht.

Der Deutsche Zoll konnte ebenfalls schöne Erfolge verbuchen. Dabei konnten bei einem Serben etliche Kilos an Rauchtabak festegestellt werden, die nicht versteuert waren. Ein Italiener hatte zuviel Alkoholika dabei. Beide Männer konnten gleich an Ort und Stelle die fällige Steuer entrichten. Um eine Anzeige kamen die Reisenden nicht herum.

Kurz vor Schluss wurden noch zwei Treffer festgestellt. Dabei handelt es sich um eine bereits abgeschobene Ukrainerin, die illegal in die BRD einreisen wollte und um eine gestohlene Kettensäge, die im Gepäck eines Deutschen aufgefunden wurde. Beide Personen wurden zur Anzeige gebracht und die Ukrainerin in Abschiebehaft genommen.

Pressemitteilung Polizei Traunstein

Rubriklistenbild: © dpa

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