Zahlreiche Verstöße bei Verkehrskontrolle

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Freilassing - Am Donnerstag, führte die PI Freilassing mit Unterstützung der Bereitschaftspolizei am Vor- und Nachmittag bei Mühlreit und in Hammerau allgemeine Verkehrskontrollen durch.

Dabei wurden zahlreiche Verkehrsverstöße festgestellt wie ungenügende Ladungssicherung und Zuwiderhandlungen wegen nicht mitgeführten Arbeitszeitnachweisen. Insgesamt mussten elf Pkw-Fahrer verwarnt und gegen neun Fahrzeuglenker eine Anzeige erstattet werden. Auffallend dabei war auch, dass die Angurtpflicht sehr vernachlässigt wird. Dabei ist es wichtig angegurtet zu sein, denn bei einem Unfall kann der Sicherheitsgurt schweren Verletzungen vorbeugen und auch tödliche Verletzungen verhindern.

Nachlässig waren auch einige Autofahrer bei der Sicherung von Kindern. Kinder nur auf die hintere Sitzbank zu setzen, das genügt nicht. Kinder müssen je nach Größe mit speziellen Kindersitzen gesichert werden. Wenn Kinder dann noch zwischen den beiden Vordersitzen von hinten stehend nach vorne durchschauen, sind die Fahrzeuglenker besonders nachlässig und unverantwortlich leichtsinnig.

In diesem Zusammenhang weist die Polizei noch auf folgende Vorschrift hin: Seit dem 8. April 2008 sind nur noch Kindersitze zugelassen, die bereits nach ECE 44/3 und ECE 44/4 genehmigt sind. Alte Kindersitze, die nach ECE 44/1 oder ECE 44/2 genehmigt wurden (etwa bis 1995 in den Verkehr gebracht) , dürfen nicht mehr verwendet werden. Nach welcher Norm ein Kindersitz genehmigt wurde, ist am 8-stelligen Prüfzeichen mit der dazugehörenden Prüfnummer zu erkennen. Die 2. Stelle in der Prüfnummer gibt an, nach welcher Norm der Sitz genehmigt wurde. An dieser Stelle muss sich also künftig die Zahl 3 oder 4 befinden. Steht dort die Zahl 1 oder 2, ist der Sitz nicht mehr zulässig.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Freilassing

Rubriklistenbild: © pa

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