Verfolgungjagd endet im Straßengraben

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Staudach-Egerndach - Erst durch eine Fahrbahnsperre mit Polizeiautos konnte ein Autofahrer in der Nacht zu Samstag gestoppt werden, der vor einer Kontrolle flüchtete.

Am Samstagmorgen gegen 1.20 Uhr sollte ein Pkw in Staudach-Egerndach einer verdachtunabhängigen Kontrolle durch eine Streife der Polizei Grassau unterzogen werden. Trotz Anhaltezeichen und Blaulicht fuhr der Pkw zunächst ziellos durch Grassau und anschließend mit zunehmend höherer Geschwindigkeit über die Staatsstraße Richtung Übersee, verfolgt vom Streifenfahrzeug aus Grassau.

Kurz vor der Autobahnausfahrt Grabenstätt wurde durch Unterstützungskräfte der Polizei Traunstein eine Fahrbahnsperre mit Dienstfahrzeugen errichtet. Der flüchtende Pkw wollte diese umfahren, kam dabei aber von der Fahrbahn ab und landete schließlich im Tiefschnee des Straßengrabens. Die beiden Fahrzeuginsassen konnten festgenommen werden.

Wie sich herausstellte, hatte der Fahrer, ein 31-jähriger Mann aus dem Achental, eine deutliche Alkoholfahne. Ein erster Test ergab einen Wert von knapp einem Promille. Zudem hatte der Mann keinen Führerschein, da er aktuell ein Fahrverbot verbüßt. Der Beifahrer und Halter des Fahrzeugs, ein 34-jähriger Bosnier, der in der Region wohnt, war ebenfalls alkoholisiert. Es besteht auch der Verdacht des Drogenkonsums.

Bei beiden Männern wurden Blutentnahmen veranlasst, strafrechtliche Ermittlungen folgen. Glücklicherweise wurde bei dem Einsatz niemand verletzt, das Fluchtfahrzeug blieb weitgehend unbeschädigt und wurde sichergestellt.

Pressemeldung Polizeiinspektion Grassau

Quelle: chiemgau24.de

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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