2009: Keine Verkehrstoten in Berchtesgaden

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Berchtesgaden - Auf den Straßeni n Berchtesgaden, Bischofswiesen, Schönau a. Königssee, Marktschellenberg und Ramsau bei Berchtesgaden gab es im vergangenen Jahr 575 Verkehrsunfälle.

Bei diesen Verkehrsunfällen wurden 140 Personen verletzt, 39 Personen davon mussten mit schweren Verletzungen stationär in Krankenhäusern behandelt werden.

Leicht verletzt wurden 101 Personen. Im abgelaufenen Jahr mussten glücklicherweise keine Toten bei Verkehrsunfällen im inneren Landkreis verzeichnet werden.

Es wurden auch 139 Verkehrsunfallfluchten bei der Polizeiinspektion angezeigt. Erfreulich ist, dass davon 45 Unfallfluchten aufgeklärt werden konnten.

Nicht zuletzt mussten die Beamten der Polizeiinspektion Berchtesgaden 22 Verkehrsunfälle aufnehmen, wobei die Fahrzeuglenker alkoholisiert waren. Weiterhin wurden zwei Verkehrsunfälle mit Drogenkonsum aufgenommen. Dies hatte natürlich bei allen von Alkohol und Drogen beeinflussten Lenkern den Verlust der Fahrerlaubnis zur Folge. Welche Auswirkungen dies auf die persönlichen Verhältnisse hat, dürfte allseits bekannt sein.

Der Anteil der motorisierten Zweiradunfälle an den Gesamtverkehrsunfällen im Dienstbereich liegt mit 22 Unfällen bei etwa 4 Prozent, was bei dem regen Zweiradausflugsverkehr zur Sommerzeit nicht als beträchtlich hoch einzustufen ist.

2009 musste ein Schulwegunfall im Bereich der Polizeiinspektion Berchtesgaden aufgenommen werden, eine dreizehnjährige Schülerin hatte dabei die Fahrbahn überquert, ohne auf den Fahrverkehr zu achten. Die Schülerin wurde bei dem Zusammenstoß mit dem Auto schwerverletzt.

Die Polizeiinspektion Berchtesgaden wird weiterhin die Schulwege der Schüler auch unter Mithilfe der Schulweghelfer und Schülerlotsen verstärkt überwachen.

Immer wieder ist festzustellen, dass es sich bei der Unfallursache Nummer "Eins" um überhöhte beziehungsweise nicht angepasste Geschwindigkeit handelt.

Wäre der Sicherheitsstandard der heutigen Fahrzeuge (Reifen, Bremsen, Fahrwerk, Knautschzone, Airbag in Verbindung mit Sicherheitsgurten) nicht so hoch, sowie der Ausbau der Straßen nicht so gut und die Rettungsorganisationen des Bayerischen Roten Kreuzes, der Notarzt und die Feuerwehren nicht so schnell und so qualifiziert am Unfallort, so wären die Zahlen der Verkehrsunfälle und der Verletzten vermutlich noch um einiges höher.

Im Vergleich zum Jahr 2008 sind die Unfallzahlen im Gebiet der Polizeiinspektion Berchtesgaden insgesamt leicht zurückgegangen und auch die Anzahl der verletzten Personen ist leicht rückläufig. Der Sachschaden aller Verkehrsunfälle beziffert sich dabei auf etwa 1.260.000 Euro.

Das Ziel der Verkehrssicherheitsarbeit ist und bleibt es, die Unfallzahlen zu reduzieren.

Deshalb wird die Polizeiinspektion Berchtesgaden weiter ein Hauptaugenmerk auf die Überwachung der zugelassenen Höchstgeschwindigkeiten und der Beeinflussung von Alkohol und anderer berauschender Mittel im Zusammenhang mit dem Führen von Kraftfahrzeugen legen.

Stark überwachen wird die Polizei auch die Gurtanlegepflicht und das Handyverbot , ebenso wird man auf die Überholverbote achten.

Die Blinkpflicht wird von vielen Kraftfahrern nach Feststellungen der Polizeibeamten immer noch zu wenig beachtet, gerade beim Fahrsteifenwechsel, Abbiegen, Einbiegen, Überholen und beim Verlassen des Kreisverkehrs ist diese optische Zeichengebung beim Führen von Kraftfahrzeugen für andere Verkehrsteilnehmer sehr wichtig und für eine sichere Ankunft am Zielort beachtlich.

Pressemitteilung Polizeiinspektion Berchtesgaden

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